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Nachdem ich schon am 30. Oktober 2011 meinen "Butler Professional" über das Groupon-Angebot für 189 Euro (statt angeblicher 589 Euro) bestellt hatte, wurde er nach etwas über einem Monat am 8. Dezember 2011 verschickt. Inzwischen werkelt er also seit etwa einem Monat hier bei mir in der Wohnung und es wird Zeit diesen Monat und seine Leistungen etwas genauer zu betrachten.

Vorab: Das ist mein erstes Gerät dieser Art, so dass ich keine direkten Vergleiche zu anderen Geräten ziehen kann sondern den Butler so beurteilen muss wie ich ihn hier erlebt habe.

Die Verpackung

Geliefert wurde mein Butler in seinem Original-Karton ohne jegliche Umverpackung. Bei größeren Geräten nicht ungewöhnlich aber bei der Größe des Kartons wunderte mich das doch etwas. Nunja der Inhalt kam unbeschädigt an also meckern wir nicht weiter über die Verpackung.

Innenliegend im Wesentlichen der Staubsaugerroboter, die Ladestation incl. Kabel, die Fernbedienung, das Handbuch, eine Infrarot-Barriere und diverse Austauschteile (Bürsten etc.).

Die Inbetriebnahme

…war sehr einfach: Die Ladestation mit genügend Freiraum irgendwo an die Wand stellen und das Kabel eng an der Wand verlegen, damit der Roboter nicht später darüber stolpert. Gemäß Handbuch die Programmierung vornehmen und schon kann es los gehen. Die Fernbedienung reagierte auch direkt und so gab es hier auch keine Probleme.

Die Barriere wird mit 2 D-Zellen betrieben (die großen Batterien, mit denen man ein Fenster einwerfen kann), die natürlich nicht beigelegt sind. Findet man aber beim nächsten Netto an der Kasse, so dass hier auch nicht viel Kritik aufkam.

Die Reinigung

Nachdem man also brav alle Schritte der Reinigung befolgt hat, kann es los gehen. Der Roboter unterstützt zwei Reinigungsmodi: Einmal die großflächige Komplettreinigung und einmal die punktuelle Reinigung. Ich persönlich habe noch nicht rausgefunden wo der Unterschied liegt. Vielleicht kommt der dann in Industriehallen zum Tragen, wo der Roboter überhaupt nicht einsetzbar ist.

Die Reinigung wird zusätzlich durch eine UV-Lampe unterstützt, die sich an der Unterseite befindet und Keime und ähnliches Zeug abtöten soll. Was es wirklich bringt: Keine Ahnung. Ich bin niemand, der darauf Wert legt jeden Zentimeter der Wohnung mit Desinfektionsmittel zu bestäuben.

Grob funktioniert die Reinigung so, dass eine am Rand gelagerte Bürste die Staubflusen etc. in die Mitte unter den Roboter schiebt, wo eine weitere Bürste sie aufnimmt und in den Tank befördert. Der Tank selber ist recht klein und sollte dementsprechend oft gereinigt werden. Spätestens wenn die aufgelesenen Staubflusen nur noch zusammengeknüllt und liegengelassen werden ist er voll.

Was die Logik angeht, nach der der Roboter vor geht: Ich habe keine gefunden. Es sieht auch nach längerer Beobachtung immer noch so aus als würde er einfach nur losfahren, irgendwo gegen stoßen, dann nach links abdrehen, und wieder geradeaus fahren. Die Effizienz lässt sehr zu wünschen über und hier müssen die Entwickler dringend nacharbeiten. Durch diese "Chaos"-Methode schaffte er es nicht mit einer Komplettreinigung über einen ganzen Tag verteilt alle Teile des Wohnzimmers zu reinigen. Dafür wurden einige Stellen im Arbeitszimmer in dieser Zeit mehr als 15 Mal (danach zählte ich nicht mehr weiter) gereinigt.

Die Lautstärke bei der Reinigung hält sich in Grenzen. Wenn er im selben Raum ist hört man ihn selbst durch sehr gut gekapselte Kopfhörer noch, wenn er im Nebenraum ist und die Zimmertür geschlossen wurde, lässt sich das Geräusch mit Musik in Zimmerlautstärke ohne Kopfhörer ausblenden.

In der Wohnung muss vor dem ersten Einsatz dringend aufgeräumt werden, denn der Roboter lässt keine Gelegenheit aus sich in Kabeln zu verheddern und dann mit einem Fehlercode stehen zu bleiben. Auch sollte man Schreibtischstühle mit der Barriere absichern, da er diese durch den kompletten Raum befördern kann. Alles was weniger als ~1.5cm hoch ist wird einfach übersehen und sorgt dafür, dass sich der Roboter fest hängt und die Reinigung unterbrochen wird.

Empfindliche Gegenstände wie Vasen oder ähnliches sollten dringend aus dem Einflussbereich geräumt werden! Teilweise scheint er war über die integrierten Sensoren Gegenstände zu erkennen, bremst dann davor ab und dreht sich Milimeter davor langsam zur Seite, damit die Bürste auch nah an dem Objekt liegende Verunreinigungen finden und aufnehmen kann. Andererseits hat er meistens offensichtlich keine funktionierende Objekterkennung und rammt in voller Fahrt gegen die Objekte. Sobald er das tut, wird zwar ein Sicherheitskontakt gedrückt und er versucht nicht weiter zu fahren aber einer Vase würde es doch extremen Schaden zufügen.

Die Barriere lässt sich mit verschiedenen "Lichtweiten" einstellen. Zumindest laut Anleitung soll je nach Schalterstellung das Licht weiter geworfen werden und somit die Barriere "verlängern". In der Praxis hält sich der Roboter meistens an die Barriere, kommt aber hin und wieder über sie hinweg und sitzt dann dahinter in einem Bereich, in dem er überhaupt nichts zu suchen hat fest.

Das Fazit nach einem Monat

Nach inzwischen einem Monat kann ich feststellen, dass die Anleitung, die beigelegt wurde wahrscheinlich mal wieder aus dem Chinesischen ins Koreanische, Französische, Englische und dann ins Deutsche übersetzt wurde. Die Sätze sind zwar stimmig aber einige Dinge sind nicht bis zum Ende ausgeführt bzw. schlichtweg falsch. Es kann natürlich auch daran liegen, dass die Firmware nicht mehr mit der Anleitung überein stimmt.

Die Reinigungsleistung ist im groben ausreichend, auch wenn man natürlich bei einer manuellen Reinigung auch Stellen erwischt, die der Roboter nicht erreichen kann. Hier muss trotzdem weiter manuell nachgearbeitet werden. Ebenso Räume, die zu viele Stolperfallen beinhalten können nicht automatisch gereinigt werden.

Was definitiv ein Problem darstellt ist, dass der Roboter sich plötzlich nicht mehr mit seiner Fernbedienung verstehen will und auch nach 10 Versuchen sie wieder zu koppeln keine Reaktion kommt. Das Problem daran ist, dass die Fernbedienung für die Programmierung zwingend erforderlich ist. Somit ist keine Änderung der Programmierung mehr möglich.

Alles in allem kann ich also nur feststellen: Finger weg! Die Leistung entspricht nicht einmal dem deutlich vergünstigen Preis. Das Gerät ist faktisch ein China-Import unter neuem Namen, welches von exakt einem Importeur überhaupt nur vertrieben wird. Der Originalpreis von 589 Euro ist meiner Meinung nach für dieses Gerät bei weitem zu hoch angesetzt.

Weitere Bewertungen zu diesem Gerät lassen sich im Roboter-Forum (Direktlink zum ersten Post mit einer Bewertung, auf Seite 2 geht es noch weiter.) finden.  Man kann also sehen, dass mein Gerät kein Einzelfall ist. Ich jedenfalls werde jetzt nach dem Schreiben dieses Posts Kontakt zum Händler aufnehmen und versuchen das Gerät zu retournieren, da die Funktion nicht mehr einwandfrei gegeben ist.

Für gestern, pünktlich zum Abschluss des letzten Jahres, hatte Moody zum 8. "Picture My Day"-Day aufgerufen. Da ich schon bei den ganzen letzten Gelegenheiten den Termin entweder immer erst hinterher gesehen oder aber den Tag einfach völlig verpennt habe, dachte ich mir, dass ich es dieses Mal wieder versuche daran teil zu nehmen und siehe da: Es hat geklappt.

Im Folgenden also mein gestriger Tag. Vorsicht: Es fehlt jegliche Spannung, also nicht bei akuter Müdigkeit schauen ;) - Und ja, ich hätte vorher ruhig mal aufräumen können. Hab ich aber nicht.

Heute habe ich mal ein wenig mit meinem Frühstück experimentiert. Ist ja auch langweilig das Ganze immer gleich zuzubereiten…

Man braucht dazu einfach Muffinformen (am Besten diese Silikonformen, damit man nicht so viel Papier verschwendet und vor allem kein Muffinblech braucht), eine Scheibe Fleischkäse (klappt aber auch mit Schinken oder Speck), die man in 6 Stücke zerlegt hat. Dann noch drei Eier, die man zusammen mixt, würzt und gleichmäßig auf die sechs Formen aufteilt. Zum Ende noch ein wenig Käse oben drauf und ab in den Ofen damit.

Pro Tip: Das Backpapier sollte man zwischen die Formen und das Rost legen, denn der Käse neigt dazu überzulaufen. Nach ca. 15 Minuten im nicht vorgeheizten Ofen bei 200°C sind die Eier durch, der Käse nett geschmolzen und man kann das Ganze futtern…

Schritt 1: Muffinform mit Fleischkäse

Schritt 2: Gemixte 3 Eier mit Gewürz dazu

Schritt 3: Schmelzkäse auf das Ganze

Schritt 4: Das fertige Produkt

Wow. Ich glaub das wird wieder ein Film, der einen Kinobesuch braucht…

Deutsches RechtHeute hat Robert Basic in seinem Blog zu einer Blogparade aufgerufen, in der Blogger über ihr Bloggerjahr 2011 und das voraussichtliche Jahr 2012 schreiben sollen. Auch wenn ich mir einen allgemeinen Jahresrückblick sparen werde, möchte ich an diesem Rück- und Ausblick teilnehmen und erst einmal die - etwas längere - Fragestellung von Robert Zitieren:

Wie war Dein Blogjahr 2011? Und wie wird Dein Blogjahr 2012 ausfallen? Blieb 2011 alles wie gehabt, hast Du aufgehört, wurdest Du lauter, wurde es mehr oder hat sich beim Bloggen irgendetwas anderes für Dich geändert? Nimmst Du etwas mit? War es Dein erstes Jahr? Und, wie wars? Was hast aber hast Du mit Deinem Blog für 2012 vor? Willst Du aufhören, bist Du blogmüde, möchtest Du über etwas anderes bloggen, bist Du gar richtig scharf aufs bloggen geworden?

Als erstes einmal: Es war nicht mein erstes Blog-Jahr. Ich blogge hier in diesem Blog schon seit 2008 und hoffte, dass das auch noch länger so bleiben wird. Dazu aber später mehr, wenn es in den Ausblick geht.

In 2011 hat sich hier im Blog einiges geändert. Anfang des Jahres lief die letzte große Aktion (Stichwort "Wochenrückblick") hier aus und es wurde keine neue gestartet. Zwischendurch versuchte ich einmal an Konnas Projekt "52 Songs" teilzunehmen, was aber auch relativ schnell wieder eingeschlafen ist. Somit fehlen in 2011 definitiv die größeren Projekte, die sich durch das ganze Jahr ziehen.

Auch generell ist die Postfrequenz deutlich gesunken. Während ich in der Vergangenheit immer versucht habe maximal einen Tag nicht zu bloggen, stand 2011 das übrige Leben bzw. die Arbeit im Vordergrund und das Bloggen kam so ziemlich immer zu kurz. Hin und wieder gab es einige längere und auch sinnvolle Posts, meistens jedoch eher Videos zu sehen.

Einerseits liegt das an der schon erwähnten Konzentration auf die Arbeit, die doch recht viel Zeit in meinem Leben beansprucht, andererseits allerdings auch, dass ich nicht mehr so viele Themen habe, über die ich blogge. Zum Teil weil mir einfach kein Thema durch den Kopf geht, worüber es sich zu bloggen lohnt und zum Teil weil ich über bestimmte Themen nicht bloggen kann / darf / will.

Jetzt gegen Ende des Jahres kommt noch eine weitere Komponente dazu, die ich im ersten Absatz schon kurz anschnitt: Die elendige Rechtsdiskussion bezüglich Datenschutz und Ähnlichem, die jetzt schon dazu zwingt jegliche Einbindung von Social-Media-Elementen zu unterlassen. Ein einfaches "liken", "plussen" oder sharen ist somit nicht möglich und vor dem aktiven Teilen werden viele Nutzer zurückschrecken. Somit reisst ein großer Besucherquell ab, da die Reichweite des Blogs einfach sinkt.

Wahrscheinlich wird das in meinem Blog eingesetzte Kommentarsystem "Disqus" demnächst auf das gleiche Schicksal stoßen wie die eben erwähnten Komponenten der großen Social Networks. Immerhin steckt auch hier ein amerikanisches Unternehmen dahinter, welches Informationen über den Besucher der Webseite bekommt. Also sind auch die Kommentare hier bald verschwunden, damit der Blog rechtskonform bleibt. Leider wird es allerdings immer noch nicht reichen, da das Hosting des Blogs zu 100% auf Servern außerhalb der BRD statt findet.

Aus dem Grund kann ich keinen wirklichen Ausblick auf 2012 liefern. Ich werde natürlich irgendwie versuchen weiter zu machen, allerdings wird das immer schwerer so lange ich mich im deutschen Rechtsraum bewege. Vielleicht findet sich ja noch ein Ausweg bevor aus dem Blog eine statische Seite ohne jegliche Interaktionsmöglichkeit wird, was seinen Tod bedeuten würde.

(Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de)

knuttr2@knut.me