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[Trigami-Review]

Led LenserVor kurzem habe ich die Möglichkeit bekommen die neue Led Lenser M7 frisch zur Markteinführung am 09. August testen zu können. Da seit längerem die Led Lenser P7 mein täglicher Begleiter ist, interessierte mich natürlich wie die M7 im Vergleich mit der P7 abschneidet. So habe ich die P7 am Gürtel für einige Zeit durch die M7 ersetzt und hier jetzt ein paar Worte zu meinen Eindrücken.

Die Lampe mit Halterung
Mit Halterung

Geliefert wird die M7 in der gewohnten schwarzen Box mit einem Sichtfenster im Deckel. Im Karton liegt natürlich die Lampe, zusammen mit einem “Intelligent Clip”, auf den ich später noch eingehen möchte, die Bedienungsanleitung, eine “Smart-Card” (Kurzanleitung im Visitenkartenformat) und eine Trageschlaufe.

Der erste große Unterschied zur P7 ist die neu verbaute “Smart Light Technology“, die den Wechsel zwischen verschiedenen Gebrauchsmodi ermöglicht. Dabei wird zwischen einem Easy-Mode, der die Nutzung im gedimmten oder voll eingeschalteten Modus ermöglicht, dem Professional-Mode, der zusätzlich noch ein Blinksignal, ein SOS-Signal und den Strobe-Modus beinhaltet und zuletzt einem Defense-Mode, der die Lampe auf den Power und den Strobe-Modus vereinfacht.

Die Umstellung der Modi ist dank der mitgelieferten Smartcard sehr einfach erklärt aber trotzdem so gehalten, dass sie nicht zufällig passieren kann. Ich persönlich nutze die Lampe momentan im Professional-Mode, überlege aber ob der Defense-Modus nicht auch reicht, da ich die Blinksignale nicht benötige.

Zusätzlich lässt sich selber bestimmen, welchen Energie-Modus die Lampe nutzen soll. Entweder die Möglichkeit konstant etwas Helligkeit einzubüßen und damit die Batterielebensdauer zu verlängern oder aber möglichst lange viel Leistung aus der Lampe zu holen und dafür die Batterien schneller zu verbrauchen. Für mich eignet sich da der zweite Modus, da ich einfach die Leuchtleistung brauche und dann lieber am Ende direkt neue Batterien einsetze.

Den Zeitpunkt, an dem es Zeit wird sich neue Batterien zu besorgen erfährt man mit der M7 auch deutlich besser als mit anderen Lampen, da die M7 am Ende durch Blinksignale davor warnt, dass die Batterien bald leer sind.

Die gewohnte Einhandbedienung der P7 findet sich in der M7 genauso wieder wie das Advanced Fokus System über ein simples Verschieben des Lampenkopfs. Neu dagegen ist, dass sich der Lampenkopf auf einer Fokusposition über eine Drehung arretieren lässt. Mir persönlich gefällt dieses Feature gar nicht, da es einerseits die Stellung nicht zuverlässig hält und ich den Kopf trotzdem wieder verschieben kann und andererseits den Einhandfokus behindert.

Vergoldete Kontakte
Innenleben

Der Aufbau der Lampe besteht wie bei der P7 aus einem “Batterie-Magazin”, in dem die 4 AAA Batterien ihren festen Sitz haben. Die Kontakte im Inneren sind ebenfalls wieder vergoldet und garantieren somit eine lange Lebensdauer.

Alles in allem finde ich die Lampe sehr gelungen, auch wenn die Bedienung gerade für Einsteiger ein wenig kompliziert sein könnte. Eine gute Hilfe dabei ist die Smart-Card, die kurz zusammenfasst wie die Lampe bedient wird. Für Leute wie mich, die von einer P7 oder ähnlichen Modellen umsteigen, ist die Bedienung intuitiv und man braucht die Smart-Card nur zur Umstellung der Modi.

Was den oben erwähnten Clip angeht, stehe ich dem Ganzen ein wenig skeptisch gegenüber. Während die P7 in einem geschlossenen Holster am Gürtel steckte, welches durch einen Knopf gesichert war, wird der Clip nur über den Gürtel gesteckt und die Lampe von außen hineingeklipst. Vorteile sind, dass sich die Lampe damit um 360° drehen lässt und es keinen Klettverschluss gibt, der nachlassen kann. Allerdings bin ich gespannt, wie sich der Clip auf lange Zeit bewährt.

Zusätzlich zur M7 werden ab dem 09. August auch die M7T und M7R zur Verfügung stehen, die sich allerdings nur wenig von der M7 unterscheiden. Außerdem gibt es eine Galerie, ein Forum, eine Facebook-Seite und einen Twitter-Account zum Thema.

Ansonsten konnte mich die M7 mit ihrem stärkeren Lichtstrom von 220 Lumen (gegenüber 190 bei der P7) und ihrer Strobe-Funktion zur Verteidigung überzeugen und wird in Zukunft die P7 bei meiner täglichen Begleitung ablösen.

Jetzt zum Produkt

Auch wenn mir gerade massig zu warm ist möchte ich euch die Statistik des gerade vergangenen Juni nicht vorenthalten und so gibt es heute mal wieder eine etwas kürzere Statistik.

Analytics zufolge waren 1.963 (- 188) eindeutige Besucher 2.424 (- 261) mal auf meinem Blog und haben auf 3.603 (- 208) Seiten zugegriffen.

Flattr ist in diesem Monat zusammen mit der gesamten Sidebar aus dieser verschwunden und hat in die einzelnen Artikel Einzug gehalten. Das Monatsergebnis liegt dabei bei 1,07 Euro also gerade einmal bei 53,5% der monatlichen Ausgaben für Flattr.

Die Flattr-Einnahmen im Juni
Die Flattr-Einnahmen im Juni

Damit sind im Juni genau wie im Vormonat die Besucherzahlen ebenfalls wieder gesunken. Ob man es nun auf die Hitze schieben kann oder will weiß ich nicht aber es ist natürlich nicht das, was man sich als Blogger wünscht.

Was meint Ihr als meine weiterhin vorbeischauenden Besucher? Woran liegt der Rückgang in den Besuchen? Schreibe ich zu viel Müll oder waren es zu wenige Artikel in diesem Monat?

Jeffrey fragte gestern danach welche Tools wir zum Bloggen verwenden. Da das Ganze ein wenig zu lang wäre um es in das Kommentarfeld bei ihm zu schreiben habe ich mich entschlossen meine Tools und anderen Infos hier wieder zu geben und so auch evtl. anderen weiter zu helfen, wenn sie ein Tool vermissen.

Mindmap mit allen Tools und Medien
Mindmap mit allen Tools und Medien
Inspirationen
Twitter
Twitter

Meine Inspirationen hole ich mir aus so ziemlich allen sozialen Netzwerken, in denen ich aktiv bin. Beispielhaft dafür genannt in der Mindmap sind Digg, Yigg, Twitter und Facebook, die ich zum Teil regelmäßig, zum Teil aber auch nur hin und wieder nach neuen Themen durchstöbere.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Google Reader. Hier habe ich momentan über 250 Blogs und Newsseiten aus allen möglichen Bereichen abonniert, die natürlich dann auch oft neue Themen liefern. Vor allem sind hier die amerikanischen Techblogs oftmals eine gute Informationsquelle.

Die wahrscheinlich größte Quelle für meine Blogartikel ist allerdings das Real Life. Da ich hier ein Blog ohne Themenbindung schreibe, blogge ich über alles was mir in den Sinn kommt. So oft auch über meine Erlebnisse in der realen Welt wenn ich dann mal nicht am Rechner sitze.

Planung
Freemind
Freemind

Bei einigen Artikeln fällt die Planung selbiger komplett flach, weil ich sie direkt so schreibe wie sie mir in den Sinn kommen. (So zum Beispiel die drei Artikel über die Telekom.) Andere Artikel plane ich im Voraus, damit ich möglichst wenig später noch nachbessern muss.

Etherpad ist dabei ein Texteditor, in dem mehrere Leute auf Web-Basis am gleichen Text arbeiten können. Ähnlich verhält es sich mit Wave, wo auch das Thema in Zusammenarbeit mit anderen Personen aufgebaut wird um dann einen Artikel drüber zu schreiben. Beide eignen sich allerdings auch für eigene Notizen, die man nur alleine bearbeitet.

Wenn komplexere Themen anstehen und / oder vorher eine Ideensammlung gemacht werden soll, dann nutze ich dafür Freemind. Freemind ist ein Mindmapping-Tool (mit dem auch obige Mindmap erstellt ist), welches für alle wichtigen Plattformen zur Verfügung steht. Freemind ist kostenfrei erhältlich und lässt sich im Gegensatz zu den diversen Flash-Tools deutlich angenehmer bedienen.

Schreiben
Wordpress Backend
Wordpress Backend

Geschrieben werden meine Artikel ausschließlich im WordPress-Backend, da ich zwar inzwischen viele Programme ausgetestet habe, die das Bloggen erleichtern sollen oder viel besser sein sollen als das Backend aber ich das nie bestätigen konnte.

Auf das Backend habe ich immer und von überall Zugriff, ich kann meine Texte auch als Entwurf direkt auf dem Server lagern und später an einem ganz anderen Rechner weiter schreiben und habe auch keine Probleme damit, dass irgend ein Programm auf einer neuen Betriebssystemversion nicht mehr ordentlich läuft. Browser wird es immer und überall geben, so dass der Zugriff immer gesichert ist.

Gestaltung
Picturesque
Picturesque

Für die Gestaltung meiner Artikel nutze ich einerseits das integrierte Screenshot-Tool vom Mac OS um Bilder von Programmen oder anderen Dingen zu bekommen. Das Tool ist sehr einfach zu bedienen, braucht keine zusätzliche Software, die Ressourcen verbraucht und tut ohne viel Schnickschnack das was ich möchte.

Wenn ich Bilder in Posts einfüge, bearbeite ich diese oft noch mit Picturesque nach und füge dem Bild Rahmen bzw. Schatten hinzu bevor ich sie in den Blog einbinde. Wobei man mit Picturesque allerdings auch noch Spiegelungen und andere Effekte zu den Bildern hinzufügen könnte.

Außerdem nutze ich das Public-Domain Bilderarchiv “Clker“, wo ich zu vielen Posts passende Zeichnungen oder Piktogramme bekomme. Wer sich dort einmal umsieht, wird feststellen, dass er hier schon öfters Bilder aus diesem Archiv gesehen hat.

Sonstiges
Transmit
Transmit

Nicht direkt nur fürs Bloggen aber trotzdem unverzichtbar ist für mich Dropbox. Vor allem wenn ich Artikel auf einem anderen Rechner schreibe als ich die Screenshots gemacht habe entfällt so das Lästige Suchen nach einem passenden Speicherplatz, der von beiden Rechnern erreichbar ist. Die Bilder (oder auch andere Objekte) werden einfach in die Dropbox geworfen und sind kurz später auf dem anderen Rechner verfügbar.

Außerdem kommt bei mir Transmit zum Einsatz. Transmit ist ein Programm zum Zugriff auf FTP, SFTP, WebDAV und die S3-Cloud. Damit landen die Bilder, die ich in meine Posts einbinde in der Cloud und werden so entsprechend verfügbar gemacht. Natürlich kann ich damit auch direkt am Theme meines Blogs arbeiten bzw. neue Dateien für das Theme hoch laden.

Verbreiten

Für die Verbreitung meiner Posts um eine möglichst große Zielgruppe zu erreichen nutze ich auch wieder so ziemlich alles, was ich an sozialen Netzwerken zur Verfügung habe. Natürlich kommt es dann auch immer drauf an, ob der jeweilige Inhalt überhaupt dazu geeignet ist über den entsprechenden Kanal verbreitet zu werden. So wird nicht jeder Inhalt an alle Stellen verbreitet.

So jetzt seid Ihr dran: Was ist bei euch alles in der Blogger-Toolbox? Wie bastelt Ihr euch die Artikel zusammen?

Wie die Besucher meines Blogs, die den Artikel nicht via RSS-Feed bekommen, mit Sicherheit schon gesehen haben, ist heute eine neue Version meines Templates online gegangen. Das Design hat jetzt keine Sidebar mehr, da diese von nahezu keinem Besucher überhaupt genutzt wurde. Die Klickstatistiken waren nur sehr minimal und so war es unnötige Ladezeit.

Außerdem habe ich diverse Plugins aus dem Blog geworfen, die unter anderem einiges an Javascript und CSS in den Blog geladen haben, während dieses auf den meisten Seiten sowieso nicht gebraucht wurde. Jetzt wird nur noch minimal Javascript geladen und auch das CSS ist deutlich verkleinert.

Bei den Änderungen habe ich dann auch gleich noch dafür gesorgt, dass weniger Grafiken benötigt werden. Das funktioniert dadurch, dass die Verläufe, die alle Nutzer der Gecko- und Webkit-Engine sehen können, durch CSS3 generiert werden. Zu guter Letzt wurde das Headerbild ausgetauscht. Jetzt gibt es eine andere Ansicht der Landschaft hier vor Ort.

Was meint Ihr zu den Änderungen? Gefällt euch die aufgeräumtere Version und merkt Ihr eine Verbesserung in der Ladegeschwindigkeit?

Diesen Monat gibt es mal wieder eine etwas ausführlichere Statistik über die Besucher auf meinem Blog. Einerseits um mir selber einen Überblick zu verschaffen und andererseits natürlich auch um damit ein wenig anzugeben ;) (Wehe es erzählt mir jetzt einer, dass das ja total mickrige Zahlen sind…!)

Analytics zufolge waren 2.151 (- 48) eindeutige Besucher 2.685 (- 207) mal auf meinem Blog und haben auf 3.811 (- 615) Seiten zugegriffen.

Bei 9,01% der Zugriffe wurden durch Kampagnen festgestellt, woher die Besucher kamen. Dabei gehen 161 Zugriffe auf Twitter, 61 auf Facebook und 14 kamen durch das Interview bei Jens.

Den Monsteranteil der Besucher bringen immer noch die Suchmaschinen mit 58,06% gesamt. Bei den Suchmaschinen kamen 97,8% der Besucher via Google. (Danach folgen Yahoo, “Search”, Altavista, AOL und Baidu)

Flattr ist diesen Monat erstmals in der Sidebar zum Einsatz gekommen und  hat seit dem für 1 Klick und 2 Cent gesorgt. Schauen wir mal ob es im Juni mehr Klicks und mehr Einnahmen bringt, wenn evtl. mehr Leute in die Betaphase dazu kommen.

Im Gegensatz zum April sind die Besucherzahlen im Mai kaum gesunken, wenn man bedenkt, dass im April ein riesiger Ansturm durch einen Backlink von Caschy kam und dieser Peak im Mai nicht mehr vorhanden war. Schauen wir mal wie es weiter geht.

Damit Flattr ein paar Nutzer mehr bekommt, möchte ich den Lesern dieses Beitrags gerne einen Invite-Code schenken. Hierbei gilt: First-Come-First-Serve – Jeder Code ist exakt einmal einlösbar. Also stürzt euch drauf wenn Ihr noch nicht bei Flattr seid: 9351ac78ed3ea9119, 02ba37651360185dc, eca20f6ee37b99943 (Ich streiche dann durch welche weg sind sobald ich es sehe…)

knuttr2@knut.me