Heute habe ich in Pixelmator mal wieder ein wenig herumprobiert und möchte hier mal eine kleine Anleitung zur Verfügung stellen, wie man die Illusion erzeugt, dass das Bild, welches man gerade zeigt, auf einem Fotostapel liegt. Also im Endeffekt so aussieht wie das hier:

Weiter mit der Anleitung nach dem Umbruch…
Als erstes erstellt Ihr dafür ein neues Bild. Ich bin von einem Bild der Größe 540×430 ausgegangen. Damit lässt sich ganz gut arbeiten und es passt auch meistens noch ins Blog.

In dieses neue Bild kopiert Ihr als neue Ebene das Bild, welches ganz oben liegen soll mittig hinein. Dann könnt Ihr die Hintergrundebene löschen, da wir die nicht mehr brauchen. So liegt das Bild dann nicht immer auf einem weißen Hintergrund sondern passt sich – als PNG gespeichert – dem jeweiligen Hintergrund der Seite an.

Diese Ebene wählt Ihr jetzt aus, so dass die Auswahl das ganze eingefügte Bild umschließt, allerdings der transparente Rand frei bleibt. Jetzt wählt Ihr aus dem Menü “Bearbeiten” den Menüpunkt “Auswahl verfeinern”. In dem darauf folgenden Dialog wird die Größe der Auswahl um 3% vergrößert.

Für diese vergrößerte Auswahl erstellt Ihr jetzt eine neue Ebene und füllt diese Auswahl in der neuen Ebene mit einem dunklen Grau. Sichtbar wird von dieser Ebene am Ende nur noch ein kleiner Rand sein, allerdings darf die Ebene noch nicht mit dem eigentlichen Bild zusammengefügt werden, da Ihr sie später noch braucht.

Jetzt verschiebt Ihr im “Ebenen”-Fenster die gerade erstellte graue Ebene hinter das eigentliche Bild, so dass es schon erscheint, als wäre das Bild umrandet.

Als nächstes wählt Ihr wieder das Bild (Nicht den Rahmen!) aus und erstellt in einer neuen Ebene genau passend über dem Bild eine weiße Fläche. Diese weiße Fläche wird hinterher eines der Pseudo-Bilder, die den Stapel bilden. Natürlich könnte man hierfür auch wirkliche Bilder nehmen, was aber zum Beispiel bei Einzelbildern, die keiner Serie anghören, keinen Sinn macht. Zusätzlich erstellt Ihr eine Kopie der Rahmenebene (Im folgenden Screenshot “Namenlose Ebene 2″). Jetzt solltet Ihr diese vier Ebenen hier haben:

Die gerade erstellten Ebenen ordnet Ihr in der oben gezeigten Reihenfolge im “Ebenen”-Fenster an, markiert beide und wählt dann aus dem Kontextmenü (Ctrl + Klick) den Befehl “Ebenen zusammenführen”. Damit verschmilzt das Pseudo-Bild mit seinem Rahmen und wir haben weniger Aufwand beim Erstellen der weiteren Bilder.

Diese gerade erstellte Ebene (Im nächsten Screenshot “Namenlose Ebene 4″ dupliziert Ihr jetzt und ordnet sie ganz unten an. Die Kopie dieser Ebene habe ich im folgenden “-0.6″ genannt, was auch den Transformationswert angibt. Alle anderen Ebenen können ausgeblendet werden um ein besseres Arbeiten zu ermöglichen.

Für die Selektierte Ebene führt Ihr jetzt eine freie Transformation (Menü Bearbeiten) mit dem angegebenen Rotationswert aus.

Dieses Duplizieren und drehen führt Ihr jetzt für insgesamt fünf Ebenen aus. Danach sollte Euer “Ebenen”-Fenster ungefähr so aussehen:

So sieht das zugehörige Bild dann bei mir aus:

Im nächsten Schritt blendet Ihr einfach die Rahmen-Ebene und das eigentliche Bild wieder ein, die vorhin zum Arbeiten ausgeblendet waren. Die “Namenlose Ebene 4″ könnt Ihr ausgeblendet lassen und einfach ignorieren. Alternativ kann diese Ebene auch gelöscht werden, da sie nicht mehr benötigt wird. (Es sei denn Ihr wollt später noch mehr Pseudo-Bilder in den Stapel einfügen…)

Wenn Ihr bis jetzt alles gemacht habt, wie ich es aufgeschrieben habe sollte jetzt ein Ergebnis ähnlich (Ihr werdet sicherlich ein anderes Foto genommen haben) dem folgenden bei euch auf dem Bildschirm liegen:

Mit dem Bild könnt Ihr dann machen was Ihr wollt. Zum Beispiel noch das Copyright einfügen oder irgendwelchen sonstigen Sachen.
Damit wären wir am Ende der Anleitung und ich hoffe, dass sie euch gefallen hat und nützlich für euch war. Ich hätte nie gedacht, dass gerade ich einmal eine Anleitung zum Thema Bilderbearbeitung schreiben würde aber so wie es aussieht habe ich das gerade. Wenn noch Fragen geblieben sind könnt Ihr sie ruhig stellen.