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Nachdem ich seit längerem schon begeisterter Opera-User bin, allerdings die Bookmarks generell ausgeblendet habe um Platz zu sparen (Ich arbeite mit einem nicht-maximierten Browserfenster) war ich heute auf der Suche um URLs zu verkürzen ohne, dass ich auf die Seite des URL-Shorteners muss und auch ohne die Bookmarks wieder einzublenden.

Das ist mit dem Opera über die Funktion eigene Such-Shortcuts zu definieren sehr einfach möglich. Dazu geht man einfach in den Reiter “Search” der Einstellungen und fügt dort mit dem Add-Button eine neue Suche hinzu. Diese wird dann wie folgt konfiguriert: (Im Beispiel nutze ich meinen eigenen URL-Shortener kuerz.es über den API-Zugriff.)

Einstellungen für den Such-Shortener

Nachdem dieser Dialog dann mit “OK” bestätigt ist, wird die neue “Suchmaschine” in der Liste der verfügbaren Suchmaschinen angezeigt:

Liste der Suchanbieter

Sobald man jetz mit dem gerade erzeugten Kürzel und einer URL in der Adresszeile “sucht”, erscheint (verschieden je nach API) die Kurzurl im Browserfenster. Das geht natürlich auch, wenn man schon auf einer Seite ist. Dazu in meinem Falle einfach in die Adressleiste klicken und vor die aktuelle URL ein “k ” (K-Leerzeichen) einfügen und mit Enter bestätigen:

Die Suchanfrage

Ich hoffe, diese kleine Anleitung ist verständlich und hilft dem einen oder anderen weiter, wenn ein ähnliches Problem besteht wie bei mir ;)

Die Beschreibung für WordPress 2.9 findet Ihr mit genauer Zeilenangabe hier: http://knut.me/s/2j

Heute Abend hat mich Nadine darauf angesprochen, dass bei ihr die Pingbacks (Die Information, dass in einem anderen Blog der eigene Artikel verlinkt ist) nicht ankommen. Ich habe mich daraufhin in der Google-Welt umgesehen und dabei festgestellt, dass der Bug in WordPress (Versionen 2.7.X, auch die 2.7.1) eigentlich sehr einfach zu beheben ist, allerdings von den Entwicklern inzwischen auf Version 2.8 verschoben wurde.

Hier eine kurze Zusammenfassung für alle Nicht-Webentwickler, was dabei passiert:

Euer Blog versucht nach dem Ihr den Artikel speichert alle Blogs, die verlinkt sind über diese Verlinkung zu informieren. Dazu ruft es eine spezielle Adresse des anderen Blogs auf. Das ganze nennt sich “Pingback”. Das Problem ist, dass die Entwickler eurem Blog mit der Version 2.7 nur noch 0.01 Sekunden Zeit lassen den anderen Blog zu informieren. Das ist zwar für euch bei mehreren Links gut, weil euer System schneller damit durch ist, allerdings ist es realistisch gesehen nicht möglich die anderen Blogs in 0.01 Sekunden zu informieren. Damit haben wir das Problem, dass die Pingbacks nur noch mit einer ähnlichen Wahrscheinlichkeit wie ein 6er im Lotto funktionieren.

Wenn also eure Pingbacks bei anderen Blogs nicht ankommen seid ihr durch das Problem betroffen und müsst eine ganz kleine Änderung durchführen. Diese Änderung wird in der Datei “cron.php” im Ordner “wp-include” eures Blogs gemacht. Dort sucht Ihr ca. bei Zeile 200 nach dem folgenden Text:

wp_remote_post($cron_url, array('timeout' => 0.01, 'blocking' => false));

und ändert ihn dann in den folgenden Text:

wp_remote_post($cron_url, array('timeout' => 1, 'blocking' => false));

Die Datei speichert Ihr dann wieder an der selben Stelle und das Problem sollte behoben sein. Ihr seht schon: Die Zahl bei “Timeout” ist die Zeit, die eurem Blog bleibt andere Blogs zu informieren. Eigentlich eine sehr simple Änderung aber doch ein großer Erfolg.

Leider bringt euch die Änderung nichts wenn Ihr auf der “Empfangenden Seite” sitzt. Also wenn euch ein anderer Blog darüber informieren möchte, dass er euch verlinkt hat. Damit das Problem an der Stelle auch verschwindet, könnt Ihr den Eigentümer des anderen Blogs auf diesen Artikel verweisen.

Alle Entwickler möchte ich weiterhin bitten sich dem Ticket #8665 im WordPress-Trac anzuschließen, damit dort eine größere Unterstützung entsteht und somit die Änderung vielleicht noch vor 2.8 durchgeführt wird, da wahrscheinlich jeder User – egal wie technisch erfahren – die Änderung nach jedem Update wieder machen muss. Somit werden wir das Problem bis zu einem Fix durch das WordPress-Team haben.

[Nachtrag: Den Pfad zur Datei verständlicher gemacht. Danke Gilly!]

Heute habe ich in Pixelmator mal wieder ein wenig herumprobiert und möchte hier mal eine kleine Anleitung zur Verfügung stellen, wie man die Illusion erzeugt, dass das Bild, welches man gerade zeigt, auf einem Fotostapel liegt. Also im Endeffekt so aussieht wie das hier:

Das fertige Resultat

Weiter mit der Anleitung nach dem Umbruch…
Als erstes erstellt Ihr dafür ein neues Bild. Ich bin von einem Bild der Größe 540×430 ausgegangen. Damit lässt sich ganz gut arbeiten und es passt auch meistens noch ins Blog.

Das neue Bild

In dieses neue Bild kopiert Ihr als neue Ebene das Bild, welches ganz oben liegen soll mittig hinein. Dann könnt Ihr die Hintergrundebene löschen, da wir die nicht mehr brauchen. So liegt das Bild dann nicht immer auf einem weißen Hintergrund sondern passt sich – als PNG gespeichert – dem jeweiligen Hintergrund der Seite an.

Mit dem Quellbild

Diese Ebene wählt Ihr jetzt aus, so dass die Auswahl das ganze eingefügte Bild umschließt, allerdings der transparente Rand frei bleibt. Jetzt wählt Ihr aus dem Menü “Bearbeiten” den Menüpunkt “Auswahl verfeinern”. In dem darauf folgenden Dialog wird die Größe der Auswahl um 3% vergrößert.

Verfeinern der Auswahl

Für diese vergrößerte Auswahl erstellt Ihr jetzt eine neue Ebene und füllt diese Auswahl in der neuen Ebene mit einem dunklen Grau. Sichtbar wird von dieser Ebene am Ende nur noch ein kleiner Rand sein, allerdings darf die Ebene noch nicht mit dem eigentlichen Bild zusammengefügt werden, da Ihr sie später noch braucht.

Die neue Ebene mit dem Rahmen

Jetzt verschiebt Ihr im “Ebenen”-Fenster die gerade erstellte graue Ebene hinter das eigentliche Bild, so dass es schon erscheint, als wäre das Bild umrandet.

Die Rahmenebene hinter dem Bild

Als nächstes wählt Ihr wieder das Bild (Nicht den Rahmen!) aus und erstellt in einer neuen Ebene genau passend über dem Bild eine weiße Fläche. Diese weiße Fläche wird hinterher eines der Pseudo-Bilder, die den Stapel bilden. Natürlich könnte man hierfür auch wirkliche Bilder nehmen, was aber zum Beispiel bei Einzelbildern, die keiner Serie anghören, keinen Sinn macht. Zusätzlich erstellt Ihr eine Kopie der Rahmenebene (Im folgenden Screenshot “Namenlose Ebene 2″). Jetzt solltet Ihr diese vier Ebenen hier haben:

Das erste Pseudo-Bild

Die gerade erstellten Ebenen ordnet Ihr in der oben gezeigten Reihenfolge im “Ebenen”-Fenster an, markiert beide und wählt dann aus dem Kontextmenü (Ctrl + Klick) den Befehl “Ebenen zusammenführen”. Damit verschmilzt das Pseudo-Bild mit seinem Rahmen und wir haben weniger Aufwand beim Erstellen der weiteren Bilder.

Das ganze Pseudobild

Diese gerade erstellte Ebene (Im nächsten Screenshot “Namenlose Ebene 4″ dupliziert Ihr jetzt und ordnet sie ganz unten an. Die Kopie dieser Ebene habe ich im folgenden “-0.6″ genannt, was auch den Transformationswert angibt. Alle anderen Ebenen können ausgeblendet werden um ein besseres Arbeiten zu ermöglichen.

Fertig zur Drehung

Für die Selektierte Ebene führt Ihr jetzt eine freie Transformation (Menü Bearbeiten) mit dem angegebenen Rotationswert aus.

Die Transformation

Dieses Duplizieren und drehen führt Ihr jetzt für insgesamt fünf Ebenen aus. Danach sollte Euer “Ebenen”-Fenster ungefähr so aussehen: 

Die Ebenenansicht für den fertigen "Stack"

So sieht das zugehörige Bild dann bei mir aus:

Der fertige "Stack"

Im nächsten Schritt blendet Ihr einfach die Rahmen-Ebene und das eigentliche Bild wieder ein, die vorhin zum Arbeiten ausgeblendet waren. Die “Namenlose Ebene 4″ könnt Ihr ausgeblendet lassen und einfach ignorieren. Alternativ kann diese Ebene auch gelöscht werden, da sie nicht mehr benötigt wird. (Es sei denn Ihr wollt später noch mehr Pseudo-Bilder in den Stapel einfügen…)

Die Bilder werden wieder eingeblendet

Wenn Ihr bis jetzt alles gemacht habt, wie ich es aufgeschrieben habe sollte jetzt ein Ergebnis ähnlich (Ihr werdet sicherlich ein anderes Foto genommen haben) dem folgenden bei euch auf dem Bildschirm liegen:

Und das Resultat ist da

Mit dem Bild könnt Ihr dann machen was Ihr wollt. Zum Beispiel noch das Copyright einfügen oder irgendwelchen sonstigen Sachen.

Damit wären wir am Ende der Anleitung und ich hoffe, dass sie euch gefallen hat und nützlich für euch war. Ich hätte nie gedacht, dass gerade ich einmal eine Anleitung zum Thema Bilderbearbeitung schreiben würde aber so wie es aussieht habe ich das gerade. Wenn noch Fragen geblieben sind könnt Ihr sie ruhig stellen.

[Die Anleitung wird nicht mehr gepflegt und ist nur noch für alle diejenigen da, die sie immer noch brauchen.]

Da ich leider das Glück hatte, dass auf meinem n35 von Acer noch das alte Windows Mobile 2003 installiert war, was zum Beispiel das umstellen des Bildschirms auf Querformat nicht beherrscht, bin ich heute auf die Idee gekommen nach einem Update dafür zu suchen.

Auf dem FTP-Server von Acer wurde ich in der Tat fündig. Dort gibt es diverse Images um seinem n35 beizubringen, was ein neueres Windows ist. Allerdings die beiliegende Anleitung ist nicht sehr aussagekräftig und auch ansonsten ist das Internet nicht sehr hilfreich. Nach diversen Versuchen den PDA zu flashen bin ich dann auf die Anleitung im Gulli-Board gestoßen, welche den Erfolg brachte:

  1. Die Images vom HTTP-Server laden: “n35_SE_Eboot 6.2.rar” und “n35_SE_v2.10.12_GER_SD.rar”
  2. Das Image “n35_SE_Eboot 6.2.rar” auf eine leere Speicherkarte in das Hauptverzeichnis entpacken
  3. Den Hardreset-Schalter nach link schieben, den Powerbutton drücken und halten, den Hardresetschalter nach rechts schieben und nach ca. fünf Sekunden den Powerbutton wieder loslassen.
  4. Nachdem das flashen des Eboot-Images erfolgreich war, den PDA mit dem Hardreset-Schalter wieder abschalten und das Image “n35_SE_v2.10.12_GER_SD.rar” auf die geleerte Speicherkarte entpacken.
  5. Den Resetschritt (#3) wiederholen und warten, bis der PDA sich von alleine neu Startet.
  6. Gratulation. Das war die Installation von Windows Mobile 2003 SE

Danach muss man leider alle Programme neu installieren, da gemachte Backups nicht kompatibel zum neuen System sind. Auch Termine, Kontakte und Notizen gehen dabei verloren. Versucht man ein altes Komplettbackup wiederherzustellen, werden diverse Anwendungen des neuen Systems gekillt und man darf einen Hardreset durchführen, damit überhaupt wieder etwas funktioniert.

DomainKeys ist ein Identifikationsprotokoll zur Sicherstellung der Authentizität von E-Mail-Absendern, das von Yahoo entwickelt wurde und seit Ende 2004 in Erprobung ist. Es wurde konzipiert, um bei der Eindämmung von unerwünschter E-Mail wie Spam oder Phishing zu helfen.

[Quelle: Wikipedia]

Dieses Protokoll wird inzwischen zum Beispiel von Google in GMail zur Identifizierung eingesetzt. Deswegen hier mal ein mini-HowTo zum Einbau von DKIM in Postfix unter Gentoo. Mit einigen Änderungen sollte das Ganze auch auf anderen Distributionen einsetzbar sein…

Als erstes brauchen wir zur Einrichtung das Paket mail-filter/dkim-milter, welches die DKIM-Funktionalität bereit stellt:

# echo "mail-filter/dkim-milter ~x86" >> /etc/portage/package.keywords
# emerge mail-filter/dkim-milter

Als nächstes muss, da es sich hierbei um eine Signierung mit Keyfiles handelt, ein Schlüssel generiert werden:

# emerge --config mail-filter/dkim-milter

Dabei wird nach dem Namen des “Selektor” gefragt. Dieser wird später in der Konfiguration ebenfalls angegeben um den Schlüssel auszuwählen. Damit können für verschiedene Zwecke verschiedene Schlüssel verwendet werden. Das ganze sieht dann ungefähr so aus:

Enter the selector name (default YourHostname): default
* Select the size of private key:
*   [1] 512 bits
*   [2] 1024 bits
Press 1 or 2 on the keyboard to select the key size

Ich verwende in dieser Anleitung den Namen “default” und einen 1024bit-Schlüssel. Wenn bei der Generierung ein anderer Verwendet wird, müsst Ihr natürlich diesen eintragen.

Die Generierung des Schlüsselpaars wird von einigen Anweisungen gefolgt, die eigentlich 1:1 übernommen werden können:

* Make sure you have the following settings in your dkim-filter.conf:
*   Keyfile /etc/mail/dkim-filter/default.private
*   Selector default

Die hier erwähnte Datei ist die Datei “/etc/mail/dkim-filter/dkim-filter.conf“. Dort sucht Ihr nach den oben erwähnten Anweisungen und ändert diese entsprechend. Was netterweise von den Scripten nicht erwähnt wird ist, dass die Anweisung “Domain” auch angepasst werden muss. Da wird Kommasepariert jede Domain eingetragen, für die die Signierung durchgeführt werden soll. Ohne die Liste gibt es keine Signierung. Sollen verschiedene Schlüssel verwendet werden, muss die Anweisung “KeyList” angepasst werden. Darauf gehe ich hier allerdings nicht weiter ein.

* If you are using Postfix, add following lines to your main.cf:
*   smtpd_milters     = unix:/var/run/dkim-filter/dkim-filter.sock
*   non_smtpd_milters = unix:/var/run/dkim-filter/dkim-filter.sock
* After you configured your MTA, publish [...]

Diese beiden Anweisungen habe ich nicht so übernommen, da der Zugriff via Socket-Dateien aufgrund von Berechtigungsproblemen nicht funktionierte. Bei mir sehen die Anweisungen wie folgt aus:

smtpd_milters         = inet:127.0.0.1:10050
non_smtpd_milters     = inet:127.0.0.1:10050

Dabei muss allerdings in der DKIM-Konfiguration die “Socket”-Anweisung ebenfalls angepasst werden:

Socket                  inet:10050@127.0.0.1

Danach kann dann der dkim-filter in den Autostart aufgenommen werden:

# rc-update add dkim-filter default

Natürlich müssen die Dienste danach (neu)gestartet werden:

# /etc/init.d/dkim-filter start
# /etc/init.d/postfix restart

Als letzter Schritt wird dann für jede Domain, die in der “Domain”-Anweisung steht ein TXT-DNS Record angelegt. Da kommt der Inhalt rein, der vom Konfigurationsscript schon vorbereitet wurde:

default._domainkey IN TXT "v=DKIM1; g=*; k=rsa; p=[...]"

Der Record für die Domain example.com lautet dann halt “default._domainkey.example.com” mit dem Inhalt, der zwischen den Anführungszeichen aufgelistet wurde. (Bitte nicht meine drei Punkte abschreiben sondern das, was Ihr vom Script in der Konsole stehen habt!)

Zum Testen des ganzen könnt Ihr dann nach einiger Zeit (DNS braucht ja nunmal seine Zeit) indem Ihr eine leere Mail (Oder mit komischem Zeugs drin) an die Adresse “autorespond+dkim@dk.elandsys.com” schickt. Ein paar Minuten später kommt eine Antwort von dem Autoresponder in der er eure Mail mit den Headern einträgt und sein Prüfungsresultat. Das Resultat sollte dann so aussehen:

DKIM Test: pass

Wenn nicht sind weiter unten noch Meldungen enthalten anhand derer Ihr schauen könnt warum es nicht funktioniert. Sollte es wie erwartet geklappt haben: Herzlichen Glückwunsch. Ihr habts geschafft!

(Wer Fehler im HowTo findet schiebt mir die bitte unauffällig unter dem Tisch durch zu damit ich sie korrigieren kann ;) )

knuttr2@knut.me