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Nachdem ich mir vor längerer Zeit schon eine Anwendung für OSX geschrieben habe um meine Lüfter leiser zu trimmen, da diese scheinbar einen leichten Knall haben und gerne viel zu hohe Umdrehungszahlen liefern, habe ich mich heute hingesetzt und die Programmierung dafür endlich in einen Deamon umgesetzt.

Der Deamon besteht nur aus wenigen Code-Zeilen, hat allerdings dabei Zugriff auf den System Management Controller um die Lüftergeschwindigkeiten regeln zu können. Die Funktionsweise ist dabei recht einfach: Es wird linear zwischen 70° und 100° die Lüftergeschwindigkeit berechnet und diese dann – unter Berücksichtigung einiger Sicherheitsmechanismen – im SMC als Höchstgeschwindigkeit gesetzt. Dementsprechend drosselt das System die Lüfter dann.

Als Warnung: Es gibt von mir absichtlich keine “leicht verständliche” Installationsanleitung, da das Setzen des SMC systemnahe Programmierung ohne Sicherungsnetz ist. Wenn die Werte nicht auf euer System angepasst sind, kann der Lüfter beschädigt werden oder euer Gerät im Zweifelsfall den Hitzetod sterben. Somit ist diese Software nur für Leute, die genau wissen was sie tun. Apple wird euch keinen Ersatz leisten wenn Ihr mit dieser Software Teile des Geräts schrottet.

Wer trotz dieser Warnung die Software einsetzen möchte oder einfach nur mal in den Quellcode schauen will, kann das im GIT-Repository bei mir machen: fancontroldeamon.git. Dort gibt es den Quellcode auch zum Herunterladen und selber übersetzen. Achtet aber wie gesagt darauf, dass Ihr in der “Runner.m” die Werte anpasst, wenn sie nicht zu eurem System passen.

Heute habe ich im Zuge meiner Umstrukturierung der Software, die ich nutze, auch den alten Passwortgenerator von meinem Desktop verbannt. Bisher hatte ich immer eine kleine App laufen, die mir Passwörter generiert hat, wenn ich diese brauchte. Da ich ein Anhänger der Strategie bin für jede Anmeldung ein neues Passwort zu vergeben und diese dann in einem Passwortmanager zu verwalten brauche ich öfters neue Passwörter.

Ersetzt wurde die App durch ein kleines Opensource-Projekt, welches serverbasiert läuft und einfach das tut wofür es geschaffen wurde: Es generiert Passwörter. Allerdings wird dabei schon gleich dafür gesorgt, dass die Passwörter einer hohen Sicherheitsanforderung entsprechen. Die Richtlinien sind dabei genauso scharf, wie ich sie von meinen Kunden in der Vergabe von Passwörtern an vielen Stellen fordere.

Das Interface der App ist dabei so gestaltet, dass es möglichst simpel und funktional einherkommt, aber gleichzeitig in möglichst vielen Browsern einwandfrei nutzbar ist. Die App ist von mir im Chrome 6 (incl. Chrome App) und auf dem Android 2.1 getestet und lässt sich in beiden wunderbar bedienen. (Im Android-Browser kann der Slider nur durch Antippen des Balken bewegt werden.)

Wer die App einfach nur benutzen möchte und auch keine Bedenken dazu hat, dass ich die Passwörter irgendwie speichern und dann zuordnen könnte kann das unter der URL http://pwd.knut.me/ ganz einfach tun. Die gewünschte Passwortlänge einstellen und über das Passwort freuen. Ein simpler Klick auf den Slider gibt euch ein neues Passwort, falls euch das alte nicht gefällt.

Die Leute, die den Sourcecode haben möchten, dürfen sich einfach im SVN-Repository umschauen: http://svn.kserver.biz/wsvn/PwdGenSite/ dort gibt es den Quellcode zu betrachten und auch gleich herunter zu laden. Wer also selber eine Instanz aufsetzen möchte, ist dort auch richtig aufgehoben.

Was haltet Ihr von der App? Würdet / werdet Ihr sie nutzen? Falls nein, warum nicht?

Heute möchte ich mal ein paar Details aus Eurem Arbeitsleben und eurer Arbeitsorganisation wissen. Genau genommen geht es mir darum wie Ihr Eure Aufgaben und Arbeiten organisiert. Dazu möchte ich keine Antworten vorgeben, da ich lange nicht alle Methoden kenne und eure persönlichen Erfahrungen und Meinungen zum Thema erfahren möchte.

Gerne könnt Ihr daraus auch eine Blogparade machen und eure Methoden bei euch im Blog vorstellen. Bitte hinterlasst mir dann aber einen kurzen Kommentar mit einem Link zu eurem Post, für den Fall, dass euer Track-/Pingback nicht ankommt, damit ich euren Beitrag in der Auswertung mit aufnehmen kann.

Also zu den konkreten Fragen:

  • Nutzt Ihr ein Ordnungssystem für eure Aufgaben wie z.B. GTD, ZTD oder Ähnliches?
  • Wie verhindert Ihr Unterbrechungen durch Telefon, Mail, Twitter, etc.?
  • Womit organisiert Ihr Eure ToDo-Listen? Nutzt Ihr dafür RTM oder ähnliche Tools oder versucht Ihr euch einfach zu merken, was noch anliegt?
  • Wie geht Ihr an die Aufgaben heran? Zuerst was Spaß macht? Zuerst, was am wenigsten Freude macht?
  • Macht Ihr Aufgaben immer in einem Stück durch oder teilt Ihr sie zum Beispiel nach der “Pomodoro Technique” auf?

Hinterlasst mir einfach einen Kommentar, ein Trackback oder auch eine E-Mail, wenn Ihr eure Methode nicht selber öffentlich vorstellen möchtet. Wenn ich eine Methode in der Auswertung nicht aufnehmen soll, schreibt das bitte dazu.

Nachtrag: Als Enddatum möchte ich den 26. Februar 2010 festhalten. Dann mache ich mich an die Auswertung.

Mein Portfolio

Wie der eine oder andere meiner Leser meines Blogs im Twitter oder im realen Leben sicherlich schon mitbekommen hat bin ich seit vorgestern dabei mir ein Portfolio zur übersichtlichen Darstellung meiner Projekte zusammen zu stellen. Inzwischen ist das Portfolio online zu bewundern und beinhaltet auch schon die ersten Projekte. Das werden mit Sicherheit noch nicht alle Projekte gewesen sein und somit wird sich die Seite noch weiter füllen aber fürs Erste ist es doch eine schöne Übersicht über das, was ich in meiner Freizeit nebenbei an kostenlosen Projekten mache.

Natürlich freue ich mich auch auf meinem Portfolio auf eure Besuche und vielleicht entdeckt der eine oder andere ja ein Projekt, welches er für sich nutzen kann.

twtQuote

Heute Abend war es endlich so weit: Nach langen Tagen bangen, ob ich die Freigabe für mein neustes Projekt von Twitter bekomme, hat es sich ausgewartet und Twitter hat mir die Freigabe erteilt! Das heißt nach langem Warten und Geheimhalten des Projekts kann ich es endlich offen verkünden, was ich da gebastelt habe:

Es handelt sich bei dem Projekt um “twtQuote“. Wie man aus dem Namen eventuell ableiten kann ist der Dienst dazu gedacht Twitter zu “zitieren”. Genau genommen zitiert man nicht das ganze Twitter sondern eine Sammlung von Tweets, die zum Beispiel als Antwort auf eine Frage gegeben wurden. Bisher findet twtQuote exklusiv beim Markus Verwendung, der damit seine “#frageum9” jeden Tag zusammen fasst und die Antworten im Blog veröffentlicht. (Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3)

Wie das geht? Ganz einfach: Ihr sammelt einfach die “Permalinks” der Tweets, die Ihr in der Zusammenstellung haben wollt. Das könnt Ihr in den meisten Twitter-Clients über einen Rechtsklick auf den Tweet und dann “Copy Link to Tweet” (oder so Ähnlich) oder aber wenn euer Client das nicht anbietet dann über die Twitter-Seite selber. Dort ist das Datum des Tweets mit dem Permalink verlinkt.

Wenn Ihr dann die Links kopiert habt, fügt Ihr sie auf twtQuote.net einfach in die dafür vorgesehene Box ein (ein Link pro Zeile) und schon wird euch eine Zusammenfassung generiert, deren Quellcode zum Einbinden Ihr dann ebenfalls erhaltet. Den könnt Ihr zum Beispiel im WordPress beim Editieren eines Posts in der HTML-Ansicht einfügen. Schon erscheint in eurem eigenen Blogpost eine Zusammenfassung von Tweets. Dabei ist aber ganz wichtig: twtQuote sammelt keine geschützten Tweets ein. Wenn ein User seine Tweets geschützt hat, werden diese aus der Tweetsammlung einfach herausgefiltert.

knuttr2@knut.me