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Wirksame Zugangskontrollen…

… sehen wahrscheinlich etwas anders aus als hier auf dem Bild:

Zugangskontrolle

Nur für den Fall, dass es nicht gut erkennbar ist: Das Tor ist zur Absicherung noch mit einem zusätzlichen Vorhängeschloss gesichert. Der Weg rechts davon durch den fehlenden Zaunteil ist allerdings durchaus für einen 10-Tonner zur Durchfahrt geeignet…

Schwergewichtig aber nicht vergessen oder tot

Heute hat der Rio bei sich im Blog einen Aufruf an alle Blogger gestartet, dem ich sehr gerne folgen möchte. Es geht dabei um die öffentliche Aufmerksamkeit für Personen, die weit mehr als die Norm1 auf die Waage bringen:

An alle Blogger: Ich würde mich freuen, wenn ihr diesen Artikel in irgendeiner Weise weitertragt. Meinetwegen könnt ihr den Link zu diesem Artikel auch gern auf Nofollow setzen, denn es geht mir nicht um die Backlinks sondern ich möchte, dass ich damit möglichst viele Menschen erreiche. Auch würde es mich sehr freuen wenn ihr Bekannte, Freunde oder Verwandte habt, die darunter leiden. Fragt doch mal, rum, ob jemand eine bekannten hat und erzählt ihm davon.

Schaut doch bitte alle mal in seinem Artikel vorbei, lest ihn euch durch und gebt auch gerne eine Meinung dazu ab. Ich schätze die meisten meiner Leser so ein, dass sie nicht zu den Menschen gehören, die diesen Personen das Leben so schwer machen wie sie es haben. Aber zeigt das auch den Betroffenen. Zeigt ihnen, dass wir sie nicht vergessen! Zeigt ihnen, dass sie noch leben!

Hier gehts zu Rios Artikel: Schwerstgewichtige – Die Schattenmenschen

Ich persönlich bin zwar nicht so extrem betroffen wie Rio das in seinem Artikel schreibt, da ich mich einige Kilo unter der von ihm erwähnten Grenze von 200 Kilo gefangen habe, allerdings merke auch ich schon leichte Ansätze von dem was er da schreibt. Wo immer man sich hin begibt kommen diese musternden Blicke und Tuscheleien. Ich kann gut nachvollziehen, dass es Menschen, die selber noch um ein vielfaches Mehr betroffen sind einfach zu viel wird.

(1) Mit der oben angesprochenen “Norm” spreche ich genau die schon des öfteren von mir kritisierte, suggerierte Welt der Werbung und Medien an. Dort gibt es keine Aufmerksamkeit für Menschen, die nicht das Idealgewicht und Idealaussehen haben oder zumindest vorher schon berühmt waren.

Bestanden!

Wie einige von euch im Twitter sicherlich schon mitbekommen haben hatte ich heute um 11 Uhr am Morgen den letzten Teil meiner Abschlussprüfung. Nachdem ich für die schriftliche Prüfung 75% und für meine Dokumentation 52.5% bekommen hatte war also heute die Präsentation und das Fachgespräch an der Reihe. Wie auch immer es scheint sehr überzeugend gewesen zu sein: Ich habe für diesen Teil 86.2% bekommen!

Damit steht fest: Ich darf mich ab sofort ganz offiziell
Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
nennen!

Gratulationen und Geschenke nehme ich gerne an XD

Geocaching: 9 mal Weyhe

GeocachingHeute habe ich mich nach einem Meeting im Nachbarort aufgemacht um den ersten Cache einer neuen Serie hier in Weyhe zu holen. Bei der neuen Serie handelt es sich um die Serie “9 mal Weyhe”. Dabei liegt in jedem Ortsteil der Gemeinde ein Cache, der gehoben werden will. Zusätzlich gibt es dann noch einen Bonuscache, von dem ich heute den ersten Hinweis erhalten habe.

Der erste Cache lag – wie es relativ nahe liegt – in Dreye (GC1RC6Q). Und trotz dem, dass ich kein GPSr dabei hatte, habe ich den Cache recht schnell gefunden. Anhand der Google-Maps-Karte auf der Cache-Seite war eigentlich schon klar, wo der Cache liegen müsste. Den letzten Hinweis gaben dann die Cacherpfade meiner Vorgänger. ;) Somit wieder plus eins für die Statistik.

Der Rest der Serie wird in Zukunft nach und nach folgen und dann auch der Bonus-Cache :)

Kostenlose Dienste im Internet

Ich hoffe zwar, dass dieser Artikel bei meinen Lesern eigentlich gar nicht nötig ist, schreibe ihn allerdings trotzdem um eventuell Leute auf bestimmte Dinge aufmerksam zu machen, die Beachtung finden sollten. Immer wieder hört man davon, dass jemand (teilweise auch aus dem eigenen Bekanntenkreis) auf eine “Abzocke” im Internet hereingefallen ist. Wie in den meisten Fällen wurde ein kostenloses Angebot offeriert und dann in den AGB, die schließlich jeder mit einem Klick bestätigt, der Kostenhammer gezückt.

Ein sehr interessantes Beispiel ist mir heute gerade wieder in der Werbung auf Facebook aufgefallen. Die Werbung offerierte mir – dank meinem Status “Single” im Facebook – eine Flirt- und Partnerseite, auf der ich mich kostenlos anmelden und losflirten könne. Wer sich ein wenig mit der Thematik auseinander gesetzt hat weiß, dass es auf den Flirtseiten nichts gratis gibt, was brauchbar ist.

Also habe ich einen Blick in die AGB (Wie üblich in Grau auf Weiß im Footer zu finden) geworfen. Die AGB sind – ebenfalls üblich – mal wieder in einer Schriftgröße gehalten, bei der sich viele Leute darüber beschweren würden, dass sie ja kaum lesbar sind. In diesen AGB folgen erst einmal vier Punkte mit neun Absätzen an üblichem Bla-Bla. Halt das was man zu jedem Vertragsabschluss in jeder X-Beliebigen AGB liest. Nach ca. der Hälfte der AGB folgt dann der interessante Teil: Der Punkt “Leistungen”. Hier ein Auszug aus entsrechender AGB:

[...] Das kostenpflichtige Testabonnement hat eine Laufzeit von 14 Tagen und kann jederzeit gekündigt werden. Es verlängert sich um sechs Monate, wenn es dieser Zeit nicht gekündigt wird. Wenn der Kunde nicht vor Ablauf eines laufenden Verlängerungszeitrums kündigt, verlängert sich der Vertrag um jeweils weitere sechs Monate. Das kostenpflichtige Abonnement hat eine Laufzeit von sechs Monaten. Auch hier gilt, dass sich das Abonnement um jeweils weitere sechs Monate verlängert, wenn der Kunde nicht vor Ablauf eines laufenden Verlängerungszeitrums kündigt. [...]

Also mit anderen Worten in Wirklichkeit sollen wir doch etwas zahlen. Nur wo sind eigentlich die Preise? Preislisten auf der Homepage? Fehlanzeige. Also weiter in der AGB graben, auch wenn es nach obigem Absatz schwer fällt. Kurz später fallen dann auch die Preise auf:

[...] Der Preis für das vierzehntägige kostenpflichtige Testabonnement beträgt 1,99 EUR inkl. MwSt.. Der Preis ist nach Vertragsschluss zu zahlen. Das kostenpflichtige sechsmonatige Abonnement kostet 19 EUR monatlich inkl. MwSt. [...]

Also wenn wir rechtzeitig etwas merken, dann kostet uns der Spaß zwei Euro. Wenn nicht sind wir “mal eben” 114 Euro los.

So wer genau liest diese AGB vor dem Klick? Ja klar der Checkbox zufolge jeder. Und jetzt mal ganz ehrlich: Wann habt Ihr eure letzte AGB gelesen? Meistenteils läuft es doch eh darauf hinaus, dass nach dem ersten Absatz der, meisten von Anwälten in perfektem Rechtsdeutsch geschriebenen, AGBs jeder aufhört zu lesen.

Das was ich euch hier mitteilen möchte, falls Ihr es noch nicht sowieso wusstet ist: Im Internet gibt es nahezu nichts kostenlos. Schon gar keine Partnerportale. Gerne Verweise ich da auf meinen Artikel zum Thema, in dem ich die kostenlosen Funktionen einmal näher beleuchtet habe.

Bitte tut euch selber den Gefallen und lest bevor Ihr die “Ja ich habe die AGBs gelesen”-Checkbox anklickt die AGBs wirklich durch. Oftmals sind bei Gratisangeboten entsprechende Zahlungsklauseln vorhanden.

Und wenn Ihr es doch sein lasst, dann behauptet hinterher nicht, dass ich euch nicht gewarnt hätte!

knuttr2@knut.me