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[Real-Life] Aprilscherze – So lustig wie die Comedians

Wer jetzt nach dem Titel erwartet hatte hier eine Auflistung lustiger Aprilscherze zu finden, der kennt mich sehr schlecht und sollte eventuell überlegen, die Seite einfach wieder zu verlassen. Ich bin der Ansicht, dass die Aprilscherze genauso über sind wie diese ganzen (selbsternannten) Comedians, die eine gequirlte Scheisse von sich geben und dafür sogar von einigen Leuten noch Lacher ernten.

Jedes Jahr am 1. April geht der selbe Mist wieder von vorne los. Man kann keiner News mehr trauen, da selbst die öffentlich-rechtlichen Medien (ARD & co.) an diesem Tag vergessen, wofür sie eigentlich unser Geld bekommen (GEZ) und sinnlos irgendwelche Falschmeldungen verbreiten. Ob es wie dieses Jahr um die Einführung eines E-Mail-Portos oder die Abschaltung aller Server im Internet durch die ICANN (Wie denn? Server hacken und runterfahren? Fail!) geht ist dabei eigentlich völlig egal. Meiner Meinung nach haben diese Medien ihren Auftrag vollständig verfehlt. Für das Verbreiten von Sensationsgierigen und Falschmeldungen sind Zeitungen wie die BILD da aber nicht die öffentlich-rechtlichen. Wer seine kreative Seite ausleben will sollte überlegen Grafiker zu werden.

Zwar hat bei mir die starke Abneigung gegen Aprilscherze einen privaten Grund, der den wenigsten bekannt ist aber ist das ein Grund dafür, dass ich mir diesen Müll und die vorsätzliche Fehlinformation durch die Medien jedes Jahr wieder antun muss? Oder muss ich deswegen jedes Jahr wieder amüsiert tun wenn irgendwer, der mir am 1. April begegnet irgend einen Mist verzapft? Nein Danke!

Wie sieht das bei euch aus? Ist niemand vor euch sicher und jeder muss eure “Scherze” ertragen oder geht euch der ganze Kram genauso auf den Wecker wie mir?

[Real-Life] Gibt es heutzutage noch Sicherheit?

Diese Frage stelle ich mir wenn ich täglich die Meldungen aus dem Bereich der Rettungsorganisationen lese. Erst am Montag gab es wieder eine Meldung über einen Angriff auf einen Straßenbahnschaffner im benachbarten Bremen, welcher schwer verletzt wurde, nachdem er ein pöbelndes Pärchen vor die Tür gesetzt hatte.

Immer häufiger liest man in der letzten Zeit von übergriffen auf Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und anderer Organisationen, welche ja den Menschen nur helfen wollen, die oftmals nur durch einen massiven Polizeieinsatz beendet werden können. Bei jedem Fußballspiel werden aus dem gesamten Umland teilweise mehrere Hundertschaften der Polizei zusammengezogen um Schlägereien etc. im Umfeld zu verhindern. Auch Taxifahrer werden immer wieder angegriffen

Einige Berufsgruppen tragen während ihrer Arbeit zur eigenen Sicherheit schon Schutzkleidung, wie man sie sonst nur von Polizei oder Spezialeinheiten kennt. Nehmen wir einmal die Türsteher: Nach dem was ich von einem Türsteher einer Bremer Disco gehört habe, gehören dort stichsichere Westen und schnittsichere Handschuhe zur Standardausrüstung…

Auch unter Jugendlichen nimmt die Gewalt nach Medienberichten immer weiter zu. Hier wird ein Schüler auf dem Nachhauseweg zusammengeschlagen, dort ein Prügelvideo auf Youtube hochgeladen und immer wieder dazwischen die Berichte, in denen einzelne Jugendliche oder sogar Jugendgruppen Menschen auf offener Straße (oder in der UBahn) zusammenschlagen, dass diese zum stationären Aufenthalt ins Krankenhaus müssen oder sogar Verletzungen erleiden, die nicht mit dem Leben vereinbar sind.

Dazu kommen dann noch die Ereignisse wie Bombenanschläge, Schießereien, etc., die zwar glücklicherweise (noch) nicht alltäglich sind aber meines Empfindens nach immer mehr zunehmen.

Wie geht das in Zukunft weiter? Werden wir in ein paar Jahren alle nur noch vor die Tür gehen können, nachdem wir die Stich- und Schusssichere Weste angelegt haben, damit wir nicht durch einen “Zufall” auf der Straße ums Leben kommen? Werden unsere Autos alle serienmäßig schon mit Panzerung ausgeliefert?

Wie seht Ihr die Entwicklung der öffentlichen Sicherheit gerade auch in Deutschland? (Ich wähle absichtlich Deutschland als Beispiel weil wir einerseits hier das Meiste mitbekommen und andererseits weil es in anderen Ländern noch deutlich schlimmer ist.) Macht Ihr euch Sorgen um eure Sicherheit bzw. die Sicherheit eurer Kinder oder meint Ihr, dass das wieder ins Lot kommen wird?

Nachtrag [31.03.2010 12:30]: Gerade bin ich in einem Posting im FWNetz auf einen aktuellen Artikel zum Thema Angriffe auf Rettungskräfte gestoßen, den ich euch nicht vorenthalten wollte.

[Real Life] CeBIT 2010 – Mein Besuch

Wie der eine oder andere evtl. sogar schon live gesehen hat oder zumindest auf Twitter verfolgt hat war ich gestern auf der CeBIT und habe mir die Füße platt gelaufen. Angefangen in Halle 3 immer schön im Uhrzeigersinn durch alle Hallen bis ich dann am Ende in Halle 6 in der t3n Blogger Lounge geblieben bin, weil mir nach einem Rundgang durch alle Hallen wirklich arg die Füße weh taten…

Gesehen habe ich viele Stände und sehr viele (größtenteils uninteressante) Dinge. Was ich mir definitiv gespart habe ist das übliche Souvenirs jagen, was für einige Leute ja der Hauptgrund ist auf eine Messe zu gehen. Viele Leute liefen mit prall gefüllten Tragetaschen durch die Gegend und wissen wahrscheinlich gar nicht was sie mit dem ganzen Kram sollen. Gut jedem das Seine aber meiner Meinung nach waren die Ausstellungen das uninteressanteste an dem ganzen Besuch. Viel interessanter war das Treffen mit Martin, Sascha und anderen Bloggern und Twitterern, die ich zum Teil noch gar nicht kannte. Erschreckend dabei: Als Martin erwähnte wer ich im Twitter bin kam aus diversen Richtungen ein wissendes “Ach der!” – Oder direkt gesagt: Sachma wieso kennts mich eigentlich alle? Bringts Verstecken jetzt noch was?

In Ermangelung mehrerer guter Bilder (auf dem Rest sind nur viele Menschen oder verwischte Bilder zu sehen und sie sind in die Tonne gewandert…) gibt es nur ein kleines von der Blogger Lounge:

Achja: Die komischen Sitzkissen da sehen zwar irgendwie bequem aus aber lasst euch davon nich täuschen. (Autsch! ‘schabe Rücken!)

[Umfrage] Auswertung: Arbeitseffektivität

Mitte letzten Monats hatte ich danach gefragt, wie Ihr eure Arbeit bzw. Aufgaben organisiert um eure Arbeit möglichst effektiv fertig zu bekommen. Eigentlich wollte ich die Umfrage schon am 26. Februar auswerten, habe aber noch ein paar Tage mehr gewartet in der Hoffnung noch mehr Meinungen zu bekommen. Insgesamt haben sich 8 Leser beteiligt, denen ich auch ganz herzlich danken möchte. Im Folgenden möchte ich die Antworten ein wenig zusammenfassen:

Welches System wird zur Organisation genutzt?

Bei der Organisation greifen einige immer noch zum altbewährten Block bzw. Schmierzettel mit einer handgeschriebenen Liste, die dann nach Erledigung abgestrichen wird. Auch wurde genannt, dass einfach Post-Its mit den Aufgaben an den Monitor geklebt werden. Diejenigen, die ihre Listen digital führen greifen dabei auf Outlook (mit oder ohne Sync zum Handy), Evernote, Google ToDo oder Google Wave zurück. Dabei bleibt es meistens bei einfachen ToDo-Listen. Nur ein Kommentar wies auf ein für die eigenen Bedürfnisse angepasstes GTD-System hin.

Ein wichtiger Punkt ist hier meiner Meinung nach, dass das System nicht zu kompliziert werden darf, da es sonst die Organisation eher aufhält als förderlich ist. Alle genannten Systeme führen eine einfache ToDo-Liste, die abgestrichen wird wenn die Aufgaben erledigt sind.

Was wird getan um Unterbrechungen zu vermeiden?

Zu dieser Frage spalten sich die Antworten in zwei Lager. Die eine Seite mag Unterbrechungen und schaltet Telefone bzw. Tools wie Twitter, E-Mail, Facebook und ähnliches erst bei wirklich wichtigen Dingen aus. Auf der anderen Seite stehen die Leute, die entweder gar keine störenden Tools nutzen (vom Telefon mal abgesehen) oder diese bei der Bearbeitung einer Aufgabe so lange ruhig stellen bis die Aufgabe abgearbeitet ist und dann erst nachschauen was aufgelaufen ist um das abzuarbeiten.

Die zweite Möglichkeit würde ich ähnlich dem “Inbox”-System im GTD-Konzept sehen. Es wird in verschiedenen Systemen gesammelt, was aufläuft und erst wenn Zeit dafür ist alle Inboxen wieder abgearbeitet. Ich persönlich gehöre irgendwie zu beiden Seiten, da ich einerseits keine Unterbrechungen mag (danach wieder in die Arbeit einzusteigen ist umso schwieriger) aber andererseits die Tools immer im Auge behalte um direkt darauf reagieren zu können.

Wie werden die Aufgaben priorisiert?

Bei der Priorisierung haben die meisten Antworten ungefähr das gleiche Schema. Als erstes werden die termingebundenen bzw. dringenden Aufgaben erledigt und dann entscheidet das Gefühl darüber welche Aufgaben als nächstes dran sind. Als Ausnahmen gab es dabei einerseits die Möglichkeit eines streng geführten Terminplans, in den die Aufgaben direkt eingearbeitet sind und das Context-Energy-Time-Modell aus dem GTD-Konzept.

Mein Problem bei dieser Ordnung ist, dass ich nur sehr wenige termingebundene Aufgaben habe und die meisten Dinge daher ungefähr die gleiche Priorität geniessen. Somit entscheide ich immer spontan was bearbeitet wird und das geht meistens schief. Durch die Arbeit im Homeoffice fällt leider auch der “Context”-Rahmen weg.

Wie werden die Aufgaben aufgeteilt?

Auch in diesem Punkt gehen die Auffassungen wieder zu einem gewissen Teil auseinander. Einerseits gibt es die Herangehensweise, dass Aufgaben solange gemacht werden, bis eine Pause nötig ist oder sie auf ein Hindernis stoßen, welches durch dritte gelöst werden muss. Andererseits die feste Organisation mit freien Puffern zwischen den einzelnen Aufgaben, so dass eilige Dinge oder Pausen einfach zwischen geschoben werden können. Der dritte Weg ist die “Projekte” in einzelne möglichst kleine Aufgaben aufzuteilen, da sonst die Hemmschwelle eine Aufgabe anzugehen zu hoch ist und diese kleinen Aufgaben dann am Stück abzuarbeiten.

Auch hier erkenne ich mein Problem, dass meine Aufgaben viel zu groß (wie z.B. “Projekt xyz fertig machen”) sind und ich sie deshalb nicht oder nur äußerst ungerne angehe.

Fazit

Mein persönliches Fazit aus der Umfrage ist, dass ich ein einfaches System zur Verwaltung brauche, in das ich meine Projekte in kleinen Stücken unterteilt packen muss. Auch an der Unterteilung muss ich arbeiten, da meine bisherige Unterteilung wesentlich zu grobkörnig ist. Zu guter Letzt muss ich mir eine sinnvolle Möglichkeit überlegen die Störer (E-Mail, Twitter, Facebook, etc.) für die Zeit der Aufgaben ruhig zu stellen und dann nach dem Ende der Aufgabe wie eine Inbox abzuarbeiten oder aber in meine Liste mit aufzunehmen.

Wie sieht es bei euch aus? Was habt Ihr für Ideen bzw. Anregungen aus der Umfrage mitgenommen um eure Organisation zu verbessern?

[Real-Life] CeBit 2010 Blogger- / Twittertreffen

Wie der eine oder andere sicher schon mitbekommen hat ist in der ersten Märzwoche wieder einmal die CeBit in Hannover am Start. Dieses Jahr habe ich mich auch rechtzeitig darum gekümmert, dass ich auch hin komme ohne dabei gleich pleite zu gehen oder mir schon von Anfang an Besuchstermine bei Unternehmen einzuhandeln, die mich im Endeffekt nicht wirklich interessieren. Daher liegt hier neben mir ein Presseausweis für die ganze Woche.

Da viele Blogger sich sicherlich Presseausweise besorgt haben, was liegt näher als ein Blogger- / Twittertreffen auf der CeBit? Ich für meinen Teil werde am 3. März voraussichtlich den ganzen Tag auf der CeBit sein und da auch gerne Bloggerkollegen kennen lernen oder Follower mal in Wirklichkeit kennen lernen. Natürlich ist das iPhone dabei und so auch Twitter für spontane Treffen, wenn noch mehr Leute da sind.

Ich denke mal anfangen werde ich morgens gegen 9 Uhr am 3. März an der zentralen Information. (Da gibt es die Hüllen um die Presseausweise um den Hals zu hängen.)

Also wer von euch ist auch auf der CeBit und möchte mir mal im wirklichen Leben begegnen? Freiwillige vortreten und kommentieren! ;)

knuttr2@knut.me