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Namebench-Headergrafik

Vor ein paar Tagen hat Google wieder einen neuen Dienst auf die Öffentlichkeit losgelassen und wird damit meiner Meinung nach – wie üblich – wieder eine große Diskussion lostreten. Es geht um den “Google Public DNS”-Dienst, der laut Google das Internet verschnellern soll, da die DNS-Anfragen schneller werden und somit die Seiten eher geladen werden.

Erstmal für die nicht ganz so technisch versierten Leute eine Kurzeinführung ins Thema DNS: DNS ist ein Protokoll im Internet, welches es euch ermöglicht einfach mit Domains auf Webseiten zuzugreifen. Ihr gebt z.B. in die Adresszeile eures Browsers die Domain “blog.knut.me” ein und kommt auf meinen Blog. Im Grunde werden aber alle Computer im Internet mit einer Nummer angesprochen. Also DNS ist etwas ähnliches wie das Telefonbuch in eurem Handy. Wenn Ihr “Freundin” anruft wird in Wirklichkeit ihre Handynummer gewählt. (Wen mehr Details interessieren, für den gibt es hier mehr: Wikipedia)

Jetzt aber zurück zum Google-Dienst und der Software “Namebench“: Nur weil Google behauptet, dass ihre DNS-Server die Übersetzung am schnellsten hinbekommen, muss man es ihnen ja noch lange nicht glauben. Da aber nicht jeder ein versierter Programmierer ist, der das selber austesten kann, hat ein Entwickler die Software “Namebench” entwickelt. Diese Software gibt es für Windows, Linux und OSX. Nach dem Ausführen klickt Ihr einfach nur einen Button an um den Test zu starten und Namebench erzählt euch, welcher DNS-Server von euch aus gesehen der schnellste ist.

Solange euer bisheriger nicht zu mies dabei abschneidet, bringt es den meisten Nutzern wahrscheinlich aber nicht allzu viel wirklich umzustellen. Immerhin reden wir hier von Zeitdauern von wenigen Millisekunden. Und ganz ehrlich: Wen interessiert es wirklich ob eine Webseite nach 20 oder 600 Millisekunden anfängt zu laden?

Was ich am Projekt sehr interessant zu sehen finde ist allerdings, dass die Google-DNS-Server bei mir in den hier durchgeführten Läufen nicht einmal die erste Empfehlung für den schnellsten DNS-Server war. Also vielleicht muss da doch noch ein wenig Optimierung rein um das gesteckte Ziel zu erreichen…

Malware?

Heute wurde ich mit einem Problem konfrontiert, welches mir doch zu denken gibt. Leider denke ich in diesem Zusammenhang auch darüber nach, ob einige Entwickler von freier Software noch ganz bei Trost sind.

Speziell geht es darum, dass auf einem Windows-Rechner in der letzten Zeit Updates installiert wurden. Dabei wurde keine neue Software installiert sondern einfach nur die neusten Versionen der schon vorhandenen Software. Unter Anderem ging es dabei um die Software “PDFCreator”. Beim Update wurde schon vorgeschlagen die Yahoo!-Toolbar zu installieren, welches dankend abgelehnt wurde. Heute dann habe ich festgestellt, dass die Suche in der Adressleiste des Firefox (Suchbegriff statt URL eingeben und Enter drücken) nicht mehr wie üblich mit der Google-Suche sondern mit der Yahoo!-Suche ausgeführt wurde.

Prinzipiell leicht zurückzustellen, indem man einfach in der Firefox-Konfiguration den Parameter “keyword.URL” ändert. Da dieser allerdings immer noch auf den Einstellungen für die Google-Suche stand, konnte das Problem hier nicht liegen. Erst nach dem Mitschneiden des Netzwerktransfers von diesem Rechner, habe ich festgestellt, dass die Yahoo-Suche nicht direkt aufgerufen wird sondern eine Adresse auf “api.mybrowserbar.com”.

Dadurch konnte ich einen Foren-Thread im Chip-Forum finden, in dem zu lesen war, dass die Software “PDFCreator” ungefragt ein Firefox-Addon installiert, welches die Suche manipuliert und zu Yahoo umleitet. Dazu möchte ich aus der Wikipedia mal die Definition des Wortes “Malware” zitieren:

Als Schadprogramm oder Malware [...] bezeichnet man Computerprogramme, die entwickelt wurden, um vom Benutzer unerwünschte und ggf. schädliche Funktionen auszuführen. [...]

(Quelle: Wikipedia)

Schließen wir also daraus, dass die Software “PDFCreator” Malware verbreitet? Ich würde sagen ja, denn niemand wollte das Plugin haben, welches die normale Suchfähigkeit des Browsers umgeht und diese durch eine andere Suche ersetzt.

Daher bitte ich doch alle Softwareentwickler, die freie Software entwickeln und der Meinung sind, sie müssten Zusätze mitliefern, das als “Opt-In”-Option anzubieten (Es wird standardmäßig nicht installiert, sondern nur auf Wunsch des Kunden z.B. durch eine Checkbox.) und nicht als Zwang (Malware) oder “Opt-Out” (Der User wirds schon wegklicken wenn er es nicht will.).

Vor kurzem bin ich über eine Software im Netz gestolpert, als ich nach einem schlanken Audioplayer gesucht habe. Der Grund dafür war einfach, dass ich im VLC meine Playlist für z.T. mehrere Tage habe, zwischendurch aber auch mal eine andere Audiodatei wie einen Podcast o.Ä. anhören möchte ohne die Playlist zu zerreissen. Deswegen musste ein zweites Programm her, mit dem ich schnell die Datei abspielen kann und der dann wieder verschwindet.

Bei meiner Suche ist mir die Software Vox aufgefallen, die sich in einem dezenten und kleinen, schwarzen Fenster zeigt und genau das tut was ich erwarte: Sie spielt nahezu alle Audiodateien ab, die man ihr vor wirft und plustert sich nicht unnötig auf.

Vox

So wie Ihr das Fenster auf dem Screenshot hier sehen könnt ist es auch in der originalen Größe beschaffen. Somit lässt es sich bequehm zwischen die anderen offenen Fenster legen. Das ganze Fenster fungiert dabei als “Drop-Target” für Dateien. Das heißt also wenn Ihr die Audiodatei einfach auf das Fenster zieht, wird diese geöffnet und die langwierige Suche in einem Datei-Öffnen-Dialog entfällt völlig.

Für die Leute, die gerne noch näheres über die Datei erfahren möchten zeigt ein kurzer Klick auf das “i” oben rechts ebenfalls sehr gut in die Anwendung eingepasst noch einige Informationen über die Audiodatei:

Vox

In diesem Infobereich lässt sich ebenfalls auch noch ein Albumbild anzeigen, indem man einfach unten im Auswahlmenü die entsprechende Option wählt. Dazu wird dann die Last-FM Datenbank nach dem entsprechenden Bild durchsucht und dieses angezeigt. Zum Thema Last-FM sei auch noch gesagt, dass Vox einen eigenen Scrobbler integriert hat, der die Titel direkt in das Last-FM Profil übertragen kann.

Zum Download steht Vox auf der Webseite www.voxapp.net und macht auch da seinem Titel als Leichtgewicht wieder alle Ehre: 2.5 MB Download für einen kompletten Audioplayer.

Mein Urteil dazu: Vollkommen empfehlenswert. Er wird zwar VLC nicht ablösen aber als Lösung für oben genannte Probleme auf meinem Rechner bleiben.

Im Internet habe ich kürzlich “TV-Browser“, ein Programm zur Ansicht des TV-Programms (EPG) entdeckt. Das Programm ist in Java geschrieben und somit sowohl auf Windows als auch auf Linux und Mac OSX lauffähig. Zudem ist es vollkommen gratis zu bekommen.

TV-Browser

Nach dem Start wird der Benutzer durch einen recht einfach gehaltenen Konfigurationsdialog geführt um zu verhindern, dass Frust darüber entsteht keine Daten zu sehen. Dieser Dialog ist genau wie das ganze Programm in der jeweiligen Sprache gehalten und auch ohne viel Vorwissen einfach durch zu arbeiten. Am Ende dieses Dialogs werden dann die Sender zur Anzeige ausgewählt und in die gewünschte Reihenfolge gebracht.

Nach einer Daten-Aktualisierung, die erfreulicher Weise auch mit ISDN sehr schnell abläuft, werden dann die aktuellen Fernseh-Daten angezeigt, wobei anhand der Färbung ersichtlich ist, wie weit die Sendung schon fortgeschritten ist. An der rechten Seite des Programms befinden sich Buttons um direkt zu einer voreingestellten Uhrzeit zu springen. Direkt darunter befindet sich eine Auswahl für den gerade angezeigten Tag.

Wem dabei die mitgelieferte Funktionalität nicht ausreicht, kann diese durch Plugins von der Herstellerseite erweitern.

Als Fazit kann ich nur sagen, dass es sich wirklich lohnt das Programm als Fernseh-Guide zu nutzen. Es bekommt aktuelle Daten, funktioniert zuverlässig, kann an ausgewählte Sendungen z.B. per Growl-Notice (OSX) erinnern. Bei mir ist ihm auf jeden Fall ein Platz auf der Platte sicher!

Um erst einmal alle zu beruhigen: Nein, ich werde weder ein irrer Militärdiktator noch gehe ich in die Politik. ;)

Vielmehr spreche ich hier von dem Spiel iConquer. Wer noch von “damals” das Spiel “Risiko” kennt wird sich in iConquer nach ein paar Spielrunden auch gut zurecht finden. iConquer ist ein Rundenbasiertes Strategiespiel für den Mac. (Sorry an die Windowsnutzer!) Ihr werdet nach dem Spielbeginn auf einer Weltkarte ausgesetzt, auf der euch ein paar Länder gehören. (Es sind nicht alle Länder der realen Welt berücksichigt aber dann hätten die Entwickler wahrscheinlich auch zu viel damit zu tun dauernd die Karte anzupassen.)

Auf diesen Ländern könnt Ihr dann eure Armeen stationieren, deren Ziel es ist die ganze Welt zu beherrschen. Dazu habt Ihr in jeder Runde die möglichkeit eure Armeen auf benachbare Länder loszulassen. (Nein, keine Flugangriffe über 4 Länder hinweg!) Dabei wird dann gewürfelt, ob eure Armeen sich feige haben besiegen lassen oder die Verteidiger auf der Verliererseite stehen. Das Resultat seht Ihr entweder, wenn eure Armeen plötzlich weg sind oder aber sich das angegriffene Land umfärbt.

Im Idealfall sollte das dann etwa so aussehen wenn Ihr mit dem Spiel fertig seid:

Meine Welt ;)

Wer das Spiel selber auch spielen möchte kann momentan versuchen bei MacHeist eine der verschenkten Lizenzen zu bekommen oder aber man besorgt es sich direkt beim Hersteller, was dann aber den Geldbeutel mit $25 (Ca. 17,82€) belastet. Ich hoffe, dass ich vor dem Ablauf der Demo noch meine Lizenz von MacHeist bekomme. Ansonsten wird der Spielspaß wohl erstmal enden…

Diese Frage beantwortet das Tool “MySQLTuner” dem Administrator des Servers.

Die Ausgabe gibt dabei Auskunft über den Status des Server und zusätzlich gibt es ein paar Tipps, was der Administrator ändern kann, damit die Effizienz und Performanz des Servers gesteigert wird.

Den Rest von “Wie geht es dem MySQL-Server?” lesen…

Nachdem ich gestern “Feed on Feeds” getestet habe, bin ich wieder einmal auf die Suche nach anderen webbasierten Feedreadern gegangen und dabei auf die Software “Gregarius” gestoßen.

Gregarius setzt dabei auf Ajax und hat ein übersichtliches Design. Im Gegensatz zu FoF werden bei Gregarius keine Frames benutzt, was die Anwendung für mich wesentlich sympathischer macht. Steuerbar ist Gregarius über Tasten-Shortcuts, welche frei belegbar sind und sich somit auch sehr ähnlich einstellen lassen wie beim Google Reader, was ein deutliches Plus für die Umsteiger ist.

Den Rest von “Online Feedreader Gregarius” lesen…

Durch einen Referrer in den Blogkommentaren darauf aufmerksam geworden (Danke Marcus!), habe ich gerade mal das Programm bzw. die Webapplikation “Feed on Feeds” getestet.

Was mich dazu bewegt hat ist, dass ich einerseits meine Feeds sehr gerne in einem Online-Feedreader lese, allerdings nicht so ganz glücklich damit bin, dass ich sie im Google Reader lese. (Ihr wisst schon: Datensammlung etc.)

Die Installation geht einfach von der Hand und ist für jemanden der oft mit Webapplikationen zu tun hat in wenigen Minuten incl. Datenbanken anlegen gegessen. Als Datenbank wird dabei auf eine MySQL Datenbank zurück gegriffen. Das Script selber benötigt PHP.

Nach der Installation habe ich mich am System angemeldet und meine OPML-Feedliste aus dem Google Reader importiert. Hier ist FoF mit einigen weniger wichtigen Feeds gescheitert, da diese entweder nicht erreichbar waren oder aber kaputtes XML lieferten. Nun gut, nach dem Importieren der Feeds, was sehr schnell von statten ging konnte ich mit Lesen los legen. Mit dem relativ spartanischen Design habe ich nicht wirklich Probleme, da ich – selbst als OSX-Nutzer – nicht viel Design brauche um glücklich zu sein.

Für das Lesen der Feeds gibt es Tasten-Shortcuts, die genau so bzw. nur wenig abweichend funktionieren, wie die im Google Reader. Allerdings ein sehr großes Manko an FoF ist, dass keiner meiner gelesenen Artikel als gelesen markiert wurde. Woher soll ich dann hinterher bei meiner doch relativ umfassenden Feed-Sammlung wissen, was ich schon gelesen habe?

Im Endeffekt habe ich mich dann doch wieder für die Löschung entschieden, da mir die Lösung nicht zusagte. Trotzdem werde ich das Projekt weiter beobachten und vielleicht später noch einmal testen, wenn sich das Projekt weiter entwickelt hat.

Für den Moment bleiben meine Feeds weiter beim Google Reader, der mich dann doch besser Verwöhnt was die Funktionen angeht als FoF.

Vielleicht finde ich aber demnächst noch besser funktionierende Lösungen für das Problem.

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