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Es ist mal wieder Bundle-Zeit für alle Nutzer vom Mac-OS X. Diese Runde wird von Macbuzzer gesponsored und hat mal ein etwas neues Konzept. Das Bundle startet mit knapp 20 Euro (incl. Steuer) und steigert jeden Tag seinen Preis um einen Dollar. Somit bekommt man im Prinzip einen “Frühbucherrabatt” für den Kauf. Meiner Meinung nach lohnt sich der Kauf, da jede einzelne App schon mehr auf die Waage legt als das ganze Bundle kostet.

Die Apps, die es damit dann gibt sind OnTheJob (Professional Time Tracking and Invoicing), Snowtape (Record your Favorite Internet Radio), Thoughts (All your thoughts and ideas on a shelf), Yum (Manage your recipes the Mac way), Kiwi (The customizable Twitter client), Parachute (Professional backups made easy), Delibar Pro (Delicious client for Mac), iDocument (End your documents` mess. Manage them with style.) und Money (Powerful accounting and financial management for Mac). Davon gehört zwar Delibar Pro schon zu meinen gekauften Programmen aber vom Rest kann ich auch noch einige gebrauchen und somit: Meins! :)


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Nachdem die letzten Tage eher trüber Aussichten boten gibt es heute das Mai-Bild aus dem Projekt 12.2010 wieder mit strahlendem Sonnenschein, so dass man den Übergang aus dem April zum Mai mit viel mehr Grün und Blüten sehr schön sieht.

Bedingt durch meine selbstständige Tätigkeit verschicke ich regelmäßig Rechnungen an meine Kunden. Da ich allerdings diese Rechnungen per E-Mail verschicke, muss ich dafür Sorge tragen, dass diese eine gültige Signatur nach dem SigG (Signaturgesetz) tragen. Diese Signatur ist zur Überprüfung gedacht, dass die Rechnung in der Zwischenzeit nicht verändert wurde und immer noch im Originalzustand ist.

Dieses muss dann vom Empfänger überprüft werden, wenn dieser die Rechnung z.B. beim Finanzamt für die Vorsteuer einreicht. (Wer dazu mehr wissen will, dem empfehle ich die Erklärungsseite meines Signaturdienstleisters Signagate.)

Heute wurde ich von einem Kunden allerdings auf ein Phänomen aufmerksam gemacht, was mir ernsthaft zu denken gibt. Er hatte die Rechnung wie in meiner Mail beschrieben über das Tool von Signagate überprüfen lassen und die Überprüfung schlug fehl. Jetzt ist guter Rat schwer und so schickte er mir sowohl eine Kopie meiner Rechnung als auch das Prüfprotokoll zu.

Bei einem direkten Vergleich der beiden Rechnungen (meine Originaldatei und sein E-Mail Anhang) zeigte sich dann das Problem: Die Dateien waren nicht mehr identisch. Da meine Datei mit der selben E-Mail verschickt wurde wie seine kann ich davon ausgehen, dass das Versandsystem in Ordnung ist. (Ich bekomme alle von diesem System versendeten Mails als Blindkopie zur Archivierung zugeschickt.)

Somit muss also auf dem Weg zwischen meinem Mailserver und dem empfangenden Mailserver bzw. im Mailprogramm des Kunden die Datei verändert worden sein. Mal abgesehen davon, dass der sichtbare Inhalt noch gleich war also die Rechnung ordentlich bezahlt wird, ist die Rechnung für das Finanzamt und andere staatliche Stellen, die auf einer gültigen Signatur nach dem SigG bestehen nichts mehr wert.

Jetzt stellt sich mir die Frage: Warum zum Teufel verändert ein Mailserver oder ein Mailprogramm die Anhänge einer E-Mail? Welcher Programmierer hat da nicht begriffen was eine unveränderte Zustellung der Mail ist?

Ich werde in Zukunft jedenfalls sehen, dass ich nur noch einen verschlüsselten Downloadlink für die Rechnung per E-Mail bereit stelle um zu vermeiden, dass die Rechnung durch irgendwelche E-Mail-Anwendungen verändert wird.

Wie vielleicht einigen aufgefallen ist, waren in der Vergangenheit die Kommentare bei mir im Blog einerseits alle mit einem nofollow-Attribut gekennzeichnet und mussten außerdem immer moderiert werden. Beide Einstellungen habe ich heute verändert, so dass eure Kommentare ab jetzt fast alle wieder automatisch freigeschaltet werden.

Für das “fast” sorgt eine Funktion im Theme, die ich noch einmal separat beschreiben werde, wenn sie sich bewährt hat. Damit sollte kein automatischer Kommentareintrag mehr möglich sein und somit das meiste an Spam weg brechen.

Wie üblich werde ich die Neuerungen in der nächsten Zeit ein wenig im Auge behalten und schauen, ob sie etwas taugen. Falls euch Probleme damit auffallen, bitte ich um einen kurzen Kommentar oder eine E-Mail. Dann kümmere ich mich darum.

Gestern Abend hat GitHub bekannt gegeben, dass sie ab jetzt auch Zugriffe auf die Repositories via Subversion (SVN) unterstützen. Mal davon abgesehen, dass das meiner Meinung nach ein wenig am eigentlichen Kern (GIThub = GIT Repositories) vorbei geht sollte es nun also allen SVN-Anhängern möglich sein meine Projekte, die im GitHub liegen via SVN abzurufen und mit dem Code dann zu arbeiten.

Allerdings spricht GitHub auch gleich eine Warnung aus, dass der Zugriff noch nicht so ganz optimal funktioniert, was ich mir auch sehr gut vorstellen kann, da Git und SVN zwei recht unterschiedliche Technologien nutzen und so nicht mal eben zusammengewürfelt werden können.

Ich bin dann mal gespannt, ob sich das wirklich lohnt und auch produktiv eingesetzt wird. Und vor allem ob sich wirklich gemischte Entwicklergruppen etablieren, von denen ein Teil Git und ein anderer Teil SVN einsetzt. Ich persönlich werde das weiterhin getrennt halten und wahrscheinlich meine privaten SVN-Repositories durch einen neuen Git-Server mit entsprechenden Git-Repositories ersetzen.

knuttr2@knut.me