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…nein die Rede ist nicht von den Ausserirdischen und auch keiner religiösen Sekte sondern von der Polizei. Schlimm? Nö gar nicht.

Polizeifahrzeug
Polizeifahrzeug

Seit Mitte 2004 fahre ich inzwischen diverse Fahrzeuge. Angefangen mit einem Kleinkraftrad dann meinen Corsa, LKWs der Feuerwehr und gerade vor kurzem einen Transporter für den Umzug aber bisher hatte ich noch nie das “Vergnügen” eine “Allgemeine Verkehrskontrolle” live, in Farbe und am eigenen Leib zu erfahren.

Aber da ich ja jetzt in Hamburg bin ändert sich alles. Auch der Punkt, dass ich noch nie eine Verkehrskontrolle hatte. So war ich heute Morgen Mittag auf dem Weg zur Arbeit, als ich im Rückspiegel Blaulicht erblickte. Naja das übliche halt: Möglichst weit rechts halten und die Kollegen vorbei lassen. Äh wie jetz?!? Da is genug Platz und die überholen nicht… Und da is was rotes in ihrem Blaulichtbalken… Ups das heißt ja “Stop”… Ich glaub die meinen mich… Mal anhalten, Warnblinker an und schauen was sie wollen…

Tja das war der Beginn. Dann folgten Fragen ob mit meinem Wagen alles in Ordnung sei, wie es mir geht, was ich so beruflich mache, wann ich das letzte Mal Alkohol getrunken bzw. einen Joint geraucht habe und schließlich dann noch ein lustiger Vor-Ort-Test ob ich ihnen denn auch die Wahrheit gesagt habe während der Kollege mal kurz meine Papiere checken lässt.

Naja im Endeffekt war es eine nette kurze Unterhaltung mit dem Kollegen und auch der Test war gar nicht so schlimm… An den Gehwegrand stellen, den Kopf leicht in den Nacken nehmen und dann mit geschlossenen Augen 30 Sekunden abschätzen und dann Stop sagen… Gut meine Taktik einfach mal von 20 bis 50 zu zählen ging wohl nicht so ganz auf, da der Kollege meinte ich hätte zu wenig geschätzt. Schade auch.

Alleine die kurze Belehrung, dass mein Kennzeichen mal geändert werden sollte musste ich mir anhören. Naja gut das wusste ich schon aber bei den bescheuerten Öffnungszeiten in der Kreisverwaltung in Pinneberg und den momentan noch gut eingepackten Ordnern muss das noch ein wenig warten.

Und damit war sie gar nicht so schlimm meine erste Verkehrskontrolle…

Und Ihr so? Wie lange fahrt Ihr schon Auto und wie oft wurdet Ihr schon kontrolliert?

(Bild unter Public Domain von Mattes)

Nachdem ich ja bereits Mitte letzten Monats hier nach Wedel umgezogen bin, habe ich heute endlich meinen Aufschalttermin für meinen DSL-Anschluss gehabt. Dazu musste trotz des Umstands, dass ich Kunde bei Vodafone bin ein Techniker der Telekom vorbei kommen und den Anschluss “freischalten”.

Genau genommen hätte sich der Techniker seine Zeit sparen können, denn im Endeffekt hat er sowieso nur die Leitung kurz durchgemessen und festgestellt, dass alles in Ordnung ist. Das hatte das DSL-Modem aber schon am Morgen vor seinem Besuch festgestellt, denn da war schon zu lesen, dass auf meine Leitung ein DSL6000 aufgeschaltet ist.

Auf jeden Fall hatte ich vorher schon den Hausmeister für das Gebäude hier gebeten den Zugang zum Hausverteiler für Telefon aufzuschließen, damit der Techniker wie gewünscht auch an den Verteiler kommt. Zur Sicherheit habe ich dann gegen 8 Uhr am Morgen mal in den Raum geschaut, der als vermeintlicher Standort des Telefon-Verteilers angegeben war.

Gut und schön aber ein Telefonverteiler mit Sicherungen?!? Nein eher nicht. Das sieht dann doch eher nach einem Stromverteilerkasten aus. Also den Hausmeister wieder angerufen, damit er vorbei kommt und mir den Zugang zum Telefonverteiler aufschließt. In der Zwischenzeit war auch der Telekom-Techniker angerückt und so ging zu dritt die Suche nach dem gewünschten Kasten los.

Der Techniker lies sich sogar noch bestätigen, dass auch wirklich ein Verteiler in diesem Haus vorhanden ist und dieser nicht in einem der Nebengebäude (Reihenhaus) sitzt. Nein er sollte schon in diesem Haus sitzen. Der Hausmeister ratlos, ich ratlos und der Techniker entdeckt eine auf die Wand geschraubte Platte. Nachdem er die Schrauben (übermalt mit gut haltender Farbe wie so fast alles hier) dazu überreden konnte die Platte loszulassen, fanden wir… Einen Hausverteiler! So einen Schwachsinn habe er auch noch nie gesehen kommentierte der Techniker die Konstruktion.

Schlussendlich konnte er dann bekannt geben: Es ist alles in Ordnung und ich bekomme mein DSL. Grandios! Also nichts wie ab an den Rechner, die Konfigurationsseite des Routers aufgerufen und den Modem-Installationscode eingegeben. “Bitte geben Sie einen gültigen Modem-Installationscode ein!” – Hä? Nach einer Rücksprache mit der Hotline von Vodafone wurde mir mitgeteilt, dass die Freischaltung des Codes noch bis 12 Uhr dauern könne.

Da ich allerdings zufällig genau da zur Arbeit musste, wurde der nächste Versuch auf abends vertagt und siehe da: Es funktioniert! Der Code wurde angenommen und schon steht mir ein DSL6000 zur Verfügung!

Die erste Speedmessung
Die Geschwindigkeitsmessung

Somit bin ich jetzt Besitzer einer DSL6000-Leitung und komme endlich in den Genuss des schnellen Surfens mit DSL. Mal sehen, was man damit alles nettes anstellen kann…

Privates

In dieser Woche ist das Gewicht wieder gefallen und somit bin ich mit 300g weniger jetzt wieder bei 99,3 Kilo angekommen.

Außerdem habe ich in dieser Woche am Wochenende einen Transporter (VW Crafter) gemietet und damit mein Bett, Schrank und diverse andere Dinge aus meinem alten Zuhause abgeholt und in meine neue Wohnung nach Wedel gebracht. Glücklicherweise hat mit der Zufall einen Parkplatz direkt vor der Haustür freigehalten, so dass das Schleppen der Einzelteile und Kartons nicht so viel Strecke brauchte. Vielen Dank auch an dieser Stelle für die tatkräftige Hilfe am Sonntag an Katja (@moonlightcat), Martin (@mthie) und Ingo (@nightlyone). Ohne euch hätte ich ganz sicher länger dran rumgeschleppt und wäre auch mit dem Aufbau nicht so schnell voran gekommen.

Uni & Job

Was diese Kategorie angeht, gibt es nicht viel neues zu vermelden. Die Woche wurde gearbeitet und am Wochenende nicht…

Fundgrube & Virtuelles

Die Fundgrube bleibt in dieser Woche auch vollkommen leer, da ich in der Woche nur zwei Mal dazu gekommen bin in den Feedreader zu schauen und dabei dann von mehr als 700 Artikeln erschlagen wurde. Somit war nach einem Klick auf “Alles als gelesen markieren” schnell wieder Ruhe…

Pläne

Der Plan mein Bett in der neuen Wohnung zu haben ist wunderbar aufgegangen und auch mit dem Transporter hatte ich echtes Glück. Somit hat alles geklappt und ich kann die Pläne für die nächste (jetzt schon angefangene) Woche aufstellen: Einfach nur überleben. Wir haben diese Woche in der Firma eine besondere Aktion, genannt “Dreamweek”, welche aber auch dafür sorgt, dass ich höchstwahrscheinlich eine 7-Tage-Woche habe und so zu wenig anderem komme. Ansonsten wenn ich es schaffe will ich mal an die Elbe und hoffentlich bei brauchbarem bis schönem Wetter ein paar Bilder machen.

[Trigami-Review]

Led LenserVor kurzem habe ich die Möglichkeit bekommen die neue Led Lenser M7 frisch zur Markteinführung am 09. August testen zu können. Da seit längerem die Led Lenser P7 mein täglicher Begleiter ist, interessierte mich natürlich wie die M7 im Vergleich mit der P7 abschneidet. So habe ich die P7 am Gürtel für einige Zeit durch die M7 ersetzt und hier jetzt ein paar Worte zu meinen Eindrücken.

Die Lampe mit Halterung
Mit Halterung

Geliefert wird die M7 in der gewohnten schwarzen Box mit einem Sichtfenster im Deckel. Im Karton liegt natürlich die Lampe, zusammen mit einem “Intelligent Clip”, auf den ich später noch eingehen möchte, die Bedienungsanleitung, eine “Smart-Card” (Kurzanleitung im Visitenkartenformat) und eine Trageschlaufe.

Der erste große Unterschied zur P7 ist die neu verbaute “Smart Light Technology“, die den Wechsel zwischen verschiedenen Gebrauchsmodi ermöglicht. Dabei wird zwischen einem Easy-Mode, der die Nutzung im gedimmten oder voll eingeschalteten Modus ermöglicht, dem Professional-Mode, der zusätzlich noch ein Blinksignal, ein SOS-Signal und den Strobe-Modus beinhaltet und zuletzt einem Defense-Mode, der die Lampe auf den Power und den Strobe-Modus vereinfacht.

Die Umstellung der Modi ist dank der mitgelieferten Smartcard sehr einfach erklärt aber trotzdem so gehalten, dass sie nicht zufällig passieren kann. Ich persönlich nutze die Lampe momentan im Professional-Mode, überlege aber ob der Defense-Modus nicht auch reicht, da ich die Blinksignale nicht benötige.

Zusätzlich lässt sich selber bestimmen, welchen Energie-Modus die Lampe nutzen soll. Entweder die Möglichkeit konstant etwas Helligkeit einzubüßen und damit die Batterielebensdauer zu verlängern oder aber möglichst lange viel Leistung aus der Lampe zu holen und dafür die Batterien schneller zu verbrauchen. Für mich eignet sich da der zweite Modus, da ich einfach die Leuchtleistung brauche und dann lieber am Ende direkt neue Batterien einsetze.

Den Zeitpunkt, an dem es Zeit wird sich neue Batterien zu besorgen erfährt man mit der M7 auch deutlich besser als mit anderen Lampen, da die M7 am Ende durch Blinksignale davor warnt, dass die Batterien bald leer sind.

Die gewohnte Einhandbedienung der P7 findet sich in der M7 genauso wieder wie das Advanced Fokus System über ein simples Verschieben des Lampenkopfs. Neu dagegen ist, dass sich der Lampenkopf auf einer Fokusposition über eine Drehung arretieren lässt. Mir persönlich gefällt dieses Feature gar nicht, da es einerseits die Stellung nicht zuverlässig hält und ich den Kopf trotzdem wieder verschieben kann und andererseits den Einhandfokus behindert.

Vergoldete Kontakte
Innenleben

Der Aufbau der Lampe besteht wie bei der P7 aus einem “Batterie-Magazin”, in dem die 4 AAA Batterien ihren festen Sitz haben. Die Kontakte im Inneren sind ebenfalls wieder vergoldet und garantieren somit eine lange Lebensdauer.

Alles in allem finde ich die Lampe sehr gelungen, auch wenn die Bedienung gerade für Einsteiger ein wenig kompliziert sein könnte. Eine gute Hilfe dabei ist die Smart-Card, die kurz zusammenfasst wie die Lampe bedient wird. Für Leute wie mich, die von einer P7 oder ähnlichen Modellen umsteigen, ist die Bedienung intuitiv und man braucht die Smart-Card nur zur Umstellung der Modi.

Was den oben erwähnten Clip angeht, stehe ich dem Ganzen ein wenig skeptisch gegenüber. Während die P7 in einem geschlossenen Holster am Gürtel steckte, welches durch einen Knopf gesichert war, wird der Clip nur über den Gürtel gesteckt und die Lampe von außen hineingeklipst. Vorteile sind, dass sich die Lampe damit um 360° drehen lässt und es keinen Klettverschluss gibt, der nachlassen kann. Allerdings bin ich gespannt, wie sich der Clip auf lange Zeit bewährt.

Zusätzlich zur M7 werden ab dem 09. August auch die M7T und M7R zur Verfügung stehen, die sich allerdings nur wenig von der M7 unterscheiden. Außerdem gibt es eine Galerie, ein Forum, eine Facebook-Seite und einen Twitter-Account zum Thema.

Ansonsten konnte mich die M7 mit ihrem stärkeren Lichtstrom von 220 Lumen (gegenüber 190 bei der P7) und ihrer Strobe-Funktion zur Verteidigung überzeugen und wird in Zukunft die P7 bei meiner täglichen Begleitung ablösen.

Jetzt zum Produkt

Privates

In dieser Woche ist das Gewicht wieder gefallen und somit bin ich mit 300g weniger jetzt wieder bei 99,6 Kilo angekommen. Also auch in dieser Woche ein Schritt in die richtige Richtung.

In dieser Woche ist die Einrichtung hier in der Wohnung wieder ein Stück weit gewachsen. Nachdem am Samstag Mittag meine Waschmaschine geliefert wurde, sind Martin (@mthie) und ich noch ein wenig durch diverse Läden gezogen und haben diversen Kleinkram und auch einen Sessel mit dem Namen “Pello” von Ikea besorgt. Damit kann ich diesen Beitrag jetzt auch deutlich vernünftiger schreiben, während ich dabei auf einem ordentlichen Sessel sitze und muss nicht mehr auf dem Boden sitzend tippen. Ich glaube für den recht lauten Knall beim Aufbauen des Sessels muss ich mich bei meinen Nachbarn entschuldigen. (Allerdings glaube ich, dass keiner von ihnen meinen Blog liest…)

Uni & Job

Im Job ist jetzt die erste Woche als Angestellter vorbei und zumindest die Leute mit denen ich andauernd zu tun habe kenne ich inzwischen. Ein paar mehr dank des Sommerfests am Freitag zwar auch aber insgesamt doch nur einen Bruchteil aller Leute, die bei uns arbeiten. Dafür sind es einfach zu viele. Ansonsten habe ich nächste Woche mal keine Spätschicht, so dass ich mir meine Arbeitszeit recht frei einteilen kann. Kommt natürlich auch ganz gut, da ich vor habe mir am Freitag einen Transporter zu besorgen und dann am Wochenende einiges an Kram hier nach Wedel zu schaffen. Zwar ist die Überlegung, wie gut das kommt wenn ich hier am Sonntag Zeug (und teilweise auch schwereres Zeug) in die Wohnung schleppe aber naja… Alternativ müsste ich zusehen, dass ich am Samstag Nachmittag schon wieder hier bin und dann am Sonntag wieder nach Weyhe fahren um meinen Meldeempfänger abzugeben.

Fundgrube & Virtuelles

In der Fundgrube möchte ich diese Woche etwas verspätet die Twitter-Refresh-Extension für den Google Chrome von Martin vorstellen. Besonders nützlich wenn man keine Programme für Twitter installieren will aber die vorhandenen Webinterfaces auch nicht so pralle zu nutzen findet und somit dann doch wieder auf die Twitter-Seite zurückgreift um Tweets zu lesen und zu schreiben.

Und ansonsten kann ich Gilly nur zustimmen:

Klingel zur neuen Wohnung
The early bird…
Pläne

Meine Pläne für diese Woche waren einerseits ein Regal und andererseits eine Waschmaschine kaufen. Beides habe ich innerhalb der Woche hinbekommen und kann es somit abhaken. Die blauen Flecken am Arm vom Regal schleppen verschwinden auch so langsam und somit war die Woche was meine Pläne angeht recht erfolgreich. Diese Woche sieht der Plan aus, dass ich mein Bett hier haben will. Naja und noch ein paar andere Sachen aber in der Hauptsache mein Bett, damit ich wieder eine ordentliche Schlafunterlage habe…

knuttr2@knut.me