Headerbild

Wie die Besucher meines Blogs, die den Artikel nicht via RSS-Feed bekommen, mit Sicherheit schon gesehen haben, ist heute eine neue Version meines Templates online gegangen. Das Design hat jetzt keine Sidebar mehr, da diese von nahezu keinem Besucher überhaupt genutzt wurde. Die Klickstatistiken waren nur sehr minimal und so war es unnötige Ladezeit.

Außerdem habe ich diverse Plugins aus dem Blog geworfen, die unter anderem einiges an Javascript und CSS in den Blog geladen haben, während dieses auf den meisten Seiten sowieso nicht gebraucht wurde. Jetzt wird nur noch minimal Javascript geladen und auch das CSS ist deutlich verkleinert.

Bei den Änderungen habe ich dann auch gleich noch dafür gesorgt, dass weniger Grafiken benötigt werden. Das funktioniert dadurch, dass die Verläufe, die alle Nutzer der Gecko- und Webkit-Engine sehen können, durch CSS3 generiert werden. Zu guter Letzt wurde das Headerbild ausgetauscht. Jetzt gibt es eine andere Ansicht der Landschaft hier vor Ort.

Was meint Ihr zu den Änderungen? Gefällt euch die aufgeräumtere Version und merkt Ihr eine Verbesserung in der Ladegeschwindigkeit?

Zumindest hat Sascha (@gillyberlin) uns heute morgen den Krieg erklärt. Was er da ja noch nicht wissen konnte: Das war ein schwerer Fehler. Blenden lassen hat er sich durch eine einzige gewonnene Schlacht gegen Ricarda (@TiiaAurora), die sogar ziemlich gut für ihn aussah. Allerdings gegen meine Pixeltruppen konnte er nichts ausrichten:

Genau genommen geht es um das kleine Flashgame “DotWar“, welches die Avatare zweier Twitter-User in kleine Pixel-Armeen verwandelt und diese dann gegeneinander antreten lässt. Damit kann man dann seinen Pixeltruppen zuschauen, wie sie entweder den gegnerischen Avatar von der Bildfläche putzen oder von selbiger geputzt werden…

Na und wer von euch traut sich seine Pixel-Armeen gegen mich zu senden?

Heute hat Marc bei sich über die vielen Werbeposts im Wikio-Friends Feed geschrieben und auch darüber, dass er ja den Feed kaum noch liest weil eben so viel Werbung drin ist. Als ich daraufhin in den Kommentaren erwähnte, dass ich ein entsprechendes Script für mich geschrieben habe, mit dem man sich die Werbung ersparen kann, war er offensichtlich recht interessiert an der Lösung. Darum möchte ich sie auch für alle Leser hier noch einmal vorstellen.

Das Script ist vom prinzipiellen Aufbau recht einfach: Es liest den normalen Feed für die Aktion aus und extrahiert daraus die im Feed enthaltenen Adressen der eigentlichen Quellen. Also aus meinen Artikeln im Wikio-Friends-Feed kann es halt meinen Blog-Feed erkennen und auslesen. Das mache ich mir zu Nutze und lasse das Script die Feeds automatisch meinem Google Reader mit einem bestimmten Tag hinzufügen.

Zusätzlich speichere ich alle gefundenen Feed-URLs, damit sie nicht erneut abonniert werden, wenn ich den Feed aus dem Reader werfe weil er mir aus irgend einem Grund nicht gefiel. Das Script muss dafür regelmäßig ausgeführt werden, da im Feed leider immer nur eine kleine Anzahl Posts enthalten ist und somit nur die Blog-Feeds dieser wenigen Posts ausgelesen werden können.

Das Script habe ich als Gist unter folgender URL veröffentlicht: http://gist.github.com/443479

Um das Script zu nutzen wird ein Linux-System (evtl. geht es auch unter Windows) oder ein Mac OSX benötigt. Da ich es selber unter Linux betreibe hier eine kurze Anleitung wie man es einrichtet:

Wenn Ruby schon installiert ist und das JSON-Gem vorhanden ist, entfallen wahrscheinlich die folgenden Schritte aber für alle anderen sind sie nötig:

$ sudo aptitude install ruby libopenssl-ruby rubygems ruby-dev build-essential
$ sudo gem install json

Damit wird Ruby, eine SSL-Erweiterung und das Gem-System installiert. Der zweite Befehl installiert das JSON-Gem, was für die Kommunikation mit dem Google Server benötigt wird.

Danach müssen nur noch im Script-Kopf einige Dinge angepasst werden, die aber im Script selber dokumentiert sind und das Script hin und wieder (ich nehme ein stündliches Interval) ausgeführt werden und schon kommen die Quell-Feeds automatisch in eueren Feedreader, lassen sich aber auch selektiv aus diesem werfen.

Was meint Ihr dazu? Nützliches Script oder doch eher unnötig? Verfolgt Ihr die Aktion überhaupt noch oder habt Ihr es schon aufgegeben?

Seit kurzem ist die neue Version vom Google Chrome Dev-Channel veröffentlicht und trägt die Versionsnummer 6.0.437.2 auf dem Mac. Auch auf Windows soll es ein neues Update geben, was ich allerdings mangels Windows nicht testen konnte. Zusätzlich zum gestern von Caschy beschriebenen Plugin-Sync gibt es ein zusätzliches neues Feature, wie der Chromium-Blog berichtet.

In der neuen Version kann Chrome jetzt PDF-Dateien direkt im Browser anzeigen und braucht dazu keine Plugins von Drittanbietern wie Adobe. Meinen ersten Tests nach funktioniert das Plugin dabei sehr gut und ist definitiv wert aktiviert zu werden.

Um das Plugin zu aktivieren, geht Ihr einfach auf die Seite “chrome://plugins” (natürlich ohne die Anführungszeichen) und aktiviert dort das Plugin, sobald Ihr das Update auf die neuste Version durchgeführt habt. Kein Browser-Neustart oder Ähnliches ist erforderlich. Einfach aktivieren und schon werden euch PDFs im Browser angezeigt.

Was meint Ihr zu dem neuen Feature? Top oder Flop? Die PDFs lieber weiter runter laden oder direkt im Browser anschauen?

Nachdem ich mir vor längerer Zeit schon eine Anwendung für OSX geschrieben habe um meine Lüfter leiser zu trimmen, da diese scheinbar einen leichten Knall haben und gerne viel zu hohe Umdrehungszahlen liefern, habe ich mich heute hingesetzt und die Programmierung dafür endlich in einen Deamon umgesetzt.

Der Deamon besteht nur aus wenigen Code-Zeilen, hat allerdings dabei Zugriff auf den System Management Controller um die Lüftergeschwindigkeiten regeln zu können. Die Funktionsweise ist dabei recht einfach: Es wird linear zwischen 70° und 100° die Lüftergeschwindigkeit berechnet und diese dann – unter Berücksichtigung einiger Sicherheitsmechanismen – im SMC als Höchstgeschwindigkeit gesetzt. Dementsprechend drosselt das System die Lüfter dann.

Als Warnung: Es gibt von mir absichtlich keine “leicht verständliche” Installationsanleitung, da das Setzen des SMC systemnahe Programmierung ohne Sicherungsnetz ist. Wenn die Werte nicht auf euer System angepasst sind, kann der Lüfter beschädigt werden oder euer Gerät im Zweifelsfall den Hitzetod sterben. Somit ist diese Software nur für Leute, die genau wissen was sie tun. Apple wird euch keinen Ersatz leisten wenn Ihr mit dieser Software Teile des Geräts schrottet.

Wer trotz dieser Warnung die Software einsetzen möchte oder einfach nur mal in den Quellcode schauen will, kann das im GIT-Repository bei mir machen: fancontroldeamon.git. Dort gibt es den Quellcode auch zum Herunterladen und selber übersetzen. Achtet aber wie gesagt darauf, dass Ihr in der “Runner.m” die Werte anpasst, wenn sie nicht zu eurem System passen.

knuttr2@knut.me