Headerbild

Heute habe ich im Zuge meiner Umstrukturierung der Software, die ich nutze, auch den alten Passwortgenerator von meinem Desktop verbannt. Bisher hatte ich immer eine kleine App laufen, die mir Passwörter generiert hat, wenn ich diese brauchte. Da ich ein Anhänger der Strategie bin für jede Anmeldung ein neues Passwort zu vergeben und diese dann in einem Passwortmanager zu verwalten brauche ich öfters neue Passwörter.

Ersetzt wurde die App durch ein kleines Opensource-Projekt, welches serverbasiert läuft und einfach das tut wofür es geschaffen wurde: Es generiert Passwörter. Allerdings wird dabei schon gleich dafür gesorgt, dass die Passwörter einer hohen Sicherheitsanforderung entsprechen. Die Richtlinien sind dabei genauso scharf, wie ich sie von meinen Kunden in der Vergabe von Passwörtern an vielen Stellen fordere.

Das Interface der App ist dabei so gestaltet, dass es möglichst simpel und funktional einherkommt, aber gleichzeitig in möglichst vielen Browsern einwandfrei nutzbar ist. Die App ist von mir im Chrome 6 (incl. Chrome App) und auf dem Android 2.1 getestet und lässt sich in beiden wunderbar bedienen. (Im Android-Browser kann der Slider nur durch Antippen des Balken bewegt werden.)

Wer die App einfach nur benutzen möchte und auch keine Bedenken dazu hat, dass ich die Passwörter irgendwie speichern und dann zuordnen könnte kann das unter der URL http://pwd.knut.me/ ganz einfach tun. Die gewünschte Passwortlänge einstellen und über das Passwort freuen. Ein simpler Klick auf den Slider gibt euch ein neues Passwort, falls euch das alte nicht gefällt.

Die Leute, die den Sourcecode haben möchten, dürfen sich einfach im SVN-Repository umschauen: http://svn.kserver.biz/wsvn/PwdGenSite/ dort gibt es den Quellcode zu betrachten und auch gleich herunter zu laden. Wer also selber eine Instanz aufsetzen möchte, ist dort auch richtig aufgehoben.

Was haltet Ihr von der App? Würdet / werdet Ihr sie nutzen? Falls nein, warum nicht?

Heute habe ich bei Robert einen Artikel über “Modern Blogging” gefunden. Wie er selber schreibt betrachtet er den Artikel als Arbeitspapier, welches er zu seiner Session mit gleichem Namen auf dem Barcamp Bodensee gehalten hat. In seinem Artikel beleuchtet er verschiedenste Aspekte, die ein Blogger wenigstens einmal gehört haben sollte.

Es ist mit Sicherheit kein Manifest für alle Blogger aber wer ein wenig offen an die Sache heran geht und sich wirklich auch mal Gedanken über sein eigenes Konzept des Bloggens macht und dabei Roberts Anmerkungen liest wird meiner Meinung nach an diversen Stellen nicken und sich fragen “Warum bin ich da nicht selber drauf gekommen?”.

So zumindest ging es mir als ich den Artikel gelesen habe. Es kostet ein wenig Zeit ihn zu lesen aber mehr Zeit wird es zweifelsohne in Anspruch nehmen sich selber Gedanken drüber zu machen, was man verbessern kann. Wenn man sich die Zeit allerdings nicht nimmt, hat man zwar sein Wissen erweitert aber das war es dann auch schon. Wer nichts unternimmt wird nichts bewirken. Ein sehr wahrer Kommentar, den ich mir auch zu Herzen nehmen muss. Ich weiß auch sehr viel und mache nichts um es umzusetzen.

Seit ein paar Tagen nutze ich nun ein HTC Desire als Telefon, E-Mail Zugang etc. Dabei sind natürlich – wie auf dem iPhone – die Apps auch eine interessante Sache. Meiner Erfahrung am ersten Tag nach, ist allerdings der Android-Store an einer Stelle sehr unausgereift und fehlerhaft. Vielleicht ist das allerdings auch ein bewusst gewähltes Verhalten um dem Verkäufer mehr Geld zukommen zu lassen:

Wie es zu diesen Abbuchungen gekommen ist? Das ist ganz einfach: Ich habe das Desire als erstes mit meinem GoogleMail Account als primärem Account eingerichtet. Dort habe ich mir die Twidroid-App gekauft und installiert. Allerdings merkte ich schnell, dass nur der primäre Account den Kalender ordentlich synchronisiert und überhaupt die Integration dieses Accounts im System deutlich besser ist.

Mein normaler Arbeitsaccount ist allerdings ein Google-Apps-Account, so dass ich auch dort meine Kalender führe etc. Somit musste ein Reset her, da der primäre Account nur geändert werden kann, wenn man das System zurücksetzt. Danach folgte die Einrichtung mit meinem Apps-Account als erstem Konto und ich wollte meine App wieder haben.

Gewohnheit aus dem Apple-App-Store: Einfach noch mal in den Store gehen, App anklicken und neu herunter laden. Naja im Android-App-Store hat das sehr unschöne Nebenwirkungen, die man oben sieht. Die Frage ist also: Wie bekommt man eigentlich einmal gekaufte Apps (ohne die Systemwiederherstellung) nach einem Reset wieder auf sein Telefon? Oder ist dieses Szenario gar nicht vorgesehen?


Warning: strpos() [function.strpos]: Offset not contained in string in /httpd/blog_knut_me/wp-content/themes/bkm201006/index.php on line 10

Schon wieder ist der 8. des Monats und ich habe bisher noch kein Bild für das Projekt 12.2010 gemacht. Naja genau genommen stimmte das bis vor ein paar Minuten und so kann ich heute auch das sechste Bild in diesem Jahr präsentieren. Stellen wir also fest: Halbzeit!

Nachdem ich in der letzten Woche [1], [2] über den Kundendienst im Vergleich zwischen Shop und Hotline geschrieben hatte, habe ich heute noch einen kleinen Nachtrag zu berichten. Diesmal spielt der Shop allerdings eine eher passive Rolle, da er nur zum Gesprächsthema mit einem Mitarbeiter der Hotline wurde…

Als ich heute in meinen Briefkasten schaue, finde ich ein kleines Päckchen mit dem Absender “Telekom Deutschland GmbH” und wundere mich warum ich von ihnen noch weitere Post bekomme. Beim Öffnen wird mir klar warum, denn im Päckchen befindet sich eine SIM-Karte und ein Lieferschein.

Gut damit wird dann auch klar warum die SIM-Karte, welche ich im Shop erhalten habe, immer vom Netz abgelehnt wurde und ich mich somit auch nicht für das Mein-T-Mobile Portal registrieren konnte. (Da bekommt man eine SMS mit dem Zugangscode…) Also die neue Karte in das Handy und schon hat sie sich im Netz registriert und signalisiert mir, dass ich jetzt telefonieren könne. Will ich aber jetzt nicht.

Nach der Registrierung im Onlinesystem sehe ich nur noch Fehlermeldungen, dass ich für diverse Bereiche (unter anderem die Onlinerechnungen und meine persönlichen Daten) keine Zugriffsberechtigungen habe. Sehr seltsam. Aber immerhin gibt es ja die kostenlose Hotline für Business-Kunden, die vom Handy mit der Kurzwahl 2828 zu erreichen ist. Nach minimaler Wartezeit spreche ich mit einem Mitarbeiter der Hotline.

Er kann mir relativ schnell erklären, dass die Zugänge alle erst nach einem Monat freigeschalten wird. Anscheinend muss das System erst eine Rechnung produzieren, bevor alle Daten zugänglich sind. Nun gut das ist eine Aussage mit der ich leben kann. Die meisten Kunden kämen wohl erst nach 3-4 Monaten auf die Idee, dass sie ihre Daten einsehen möchten. Verstehe ich nicht aber einige Leute kümmern sich eben nicht um ihre Finanzen.

In diesem Zug bemerkt er auch, dass ich schon eine telefonische Änderung meiner Daten beauftragt habe. Ich bestätige, dass ich meine Kontodaten habe anpassen lassen weil die Mitarbeiterin im Shop nicht auf mich hören wollte, was sie denn dort hinschreiben soll. So lenkt sich das Gespräch auf den Shop und ich gebe ihm nach und nach wieder, was ich in meinen letzten beiden Posts auch schon verarbeitet habe.

Bei ihm steigt das Unverständnis über die Behandlung im Shop immer weiter und er bietet von sich aus an, dass er das in die interne Beschwerdestelle weitergeben möchte. Immerhin könne es ja nicht sein, dass ein Glied in der Service-Kette so aus der Reihe tanzt und die Kunden der Meinung wären, dass die Shops vollkommen überflüssig sind. Gleichzeitig freut er sich, dass mir der Service in der Hotline durchgehend zusagt, denn das sei schließlich das Ziel der Aktion.

Am Ende des Gesprächs bietet er mir als Entschädigung für die Mühen im Shop noch eine Gutschrift von 25 Euro an. Ich nehme dankend an. Wer verschenkt schon Geld, wenn es einem direkt angeboten wird? Also ich nicht.

Wie man sieht geht es immer noch, dass es auch guten Support gibt. Insgesamt, mit dem Gespräch über den Shop, dauerte das Gespräch zwar wieder eine Weile aber immerhin war die eigentliche Lösung meines Problems nach etwa 5 Minuten fertig diskutiert. Auch hatte ich wieder einen durchaus freundlichen Mitarbeiter am Telefon, der wusste wovon ich spreche und mich da auch schnell beraten konnte.

Also wieder ein klares Plus für die Hotline und ein dickes Minus für den Shop.

knuttr2@knut.me