Ich denke, dass es selten vorkommen wird aber hin und wieder verdient ein Cache auch einen eigenen Blog-Beitrag. So ist es definitiv auch bei “Der Weyher Berg” (GCE97E).
Nachdem ich ja heute schon einen Cache nicht gefunden habe und damit nur bis 11 gekommen bin und heute Abend keine Lust auf Fernsehen hatte, bin ich noch einmal mit meiner Ausrüstung raus und habe mich mit der Suche nach einem Cache gemacht. Der Weyher Berg ist dabei ein Cache, der auf etwas seltenem in Weyhe liegt. Und zwar auf einem Berg. Wer weiß, wo Weyhe liegt, der weiß auch, dass wir hier eher mit Flachland gesegnet sind. Der Weyher Berg ist dabei eigentlich auch kein echter Berg, den die Natur in die Landschaft gesetzt hat sondern eine alte Mülldeponie, die inzwischen mit genug Boden bedeckt ist, dass dort eine Menge Grün wächst. Dort oben wurde ein Cache deponiert, den es zu finden galt.
Die Terrain-Wertung von 1/5 Punkten verstehe ich allerdings definitiv nicht, wenn man wie ich nicht über geschlossene Tore klettert sondern sich einen anderen Weg sucht. In diesem Falle wäre der minimale Aufwand über das Tor zu klettern definitv leichter gewesen als den langen und beschwerlichen Weg außen herum zu wählen. Nachdem ich das eingezäunte Gebiet durch hüfthohes Gras umkämpft hatte stand ich also vor dem eigentlichen Berg. Dort natürlich ein wenig zu weit entfernt von den vorhandenen Trampelpfaden, so dass ich diese nicht sehen konnte. Also ging es auf den Berg zum Zielbaum durch hüfthohe Brennesseln und Disteln bis ich endlich am Ziel war. Dort war der Mikro-Cache (Ganz ehrlich: Da hätte man auch einen Koffer hinlegen können, ohne dass es auffällt.) schnell gefunden und geloggt. Zurück war dann durch die Aussicht der Cacher-Trampelpfad gut zu erkennen und in null-komma-nix war ich wieder unten am Ausgangspunkt. Dann den befestigten Weg entlang und aufgrund mangelnder Motivation mich wieder außen herum durch die Wiesen zu schlagen mit einer kurzen Kletteraktion über das Haupttor zum wartenden Auto.
Mein Fazit: Beim nächsten mal folge ich gleich dem Richtungspfeil meines GPSr und klettere über eventuell im Weg stehende Tore einfach drüber. Es lohnt sich definitiv!

Das Thema diese Woche fürs Projekt 52 steht auf einem kleinen Zettelchen von Mone und ist betitelt mit “Freiheit”. Einerseits ist die Freiheit sehr schwer in Bilder zu fassen wie ich meine, aber andererseits gibt es hier einen Landwirtschaftlichen Weg hinter dem Deich (Weser-Seite), wo ich wenn genug Zeit da ist mit dem Hund spazieren gehe. Da auf dem Weg ist auch eine Art von Freiheit. Solange es nicht Hochsommer ist fahren wenige Autos (Da ist noch ein Privat-Campingplatz am Weg) den Weg lang und es sind meistens auch nur wenige andere Leute unterwegs. Somit hat man die Freiheit da einfach mal ohne jegliche Zeitbeachtung den Weg entlang zu streunen, den Hund schnüffeln zu lassen wie er will und einfach nur die Stille zu genießen.

