Headerbild

Da es laut dem Meinungsblog ja in der Blogosphäre üblich ist am Anfang des Monats mit Zahlen um sich zu werfen werde ich mich dann auch mal dran machen und versuchen monatlich einen kleinen Post mit Zahlen in den Blog zu werfen.

Google Analytics zufolge waren 135 eindeutige Besucher 223 mal auf meinem Blog und haben dabei auf 551 Seiten zugegriffen. Dabei waren 70,85% der Besucher mit einem Firefox und 14,8% mit einem Internet Explorer unterwegs.

Im Log des Webservers wurden 440 Besucher mit 911 Besuchen registriert. Dabei war der Firefox mit 68,3% und der Internet Explorer mit 16,3% der Besuche vertreten.

Die Einnahmen des Blogs beliefen sich im August auf exakt 0 Euro, da keine Werbeformen genutzt wurden.

Heute wurde ich von Spielkind auf ein Stöcken von Sascha hingewiesen, welches ich jetzt dann mal beantworten möchte:

  • Wie viele Blogs lest ihr regelmäßig?
    Momentan sind es 66 Feeds, werden aber mindestens jede Woche mehr.
  • Wie lange nehmt ihr euch jeden Tag dafür Zeit?
    Kann ich so pauschal nicht sagen. Das liegt so zwischen 1 Stunde wenn wenig los ist bis so viel, dass alle Feeds gelesen sind, was dann auch mal länger dauern kann. Dabei werden dann uninteressante Artikel einfach überblättert und fertig.
  • Wie verwaltet ihr eure Feeds?
    Mit Gregarius, einem Online-Feedreader ähnlich dem Google-Reader aber ohne Google sondern selber gehostet.
  • Wo sind die Vorteile dieser Art?
    Ich kann meine Feeds überall lesen und habe dabei den gleichen Stand.
  • Wo liegen die Nachteile?
    Man braucht eine permanente Internet-Verbindung und kann nicht die Artikel laden und dann offline lesen.
  • Habt ihr von anderen Alternativen gehört die ihr mal testen wollt?
    Ich habe schon andere Alternativen getestet (Google Reader, NetNewsWire, etc.) und bin mit der aktuellen Lösung sehr zufrieden.

Ich lasse die Fragenliste einfach mal hier rumliegen, auf dass sich bediene wer wolle. Aber die Bitte an euch: Verlinkt doch bitte auf Saschas Post, damit er die Ideen sammeln kann.

Nachdem ich gestern “Feed on Feeds” getestet habe, bin ich wieder einmal auf die Suche nach anderen webbasierten Feedreadern gegangen und dabei auf die Software “Gregarius” gestoßen.

Gregarius setzt dabei auf Ajax und hat ein übersichtliches Design. Im Gegensatz zu FoF werden bei Gregarius keine Frames benutzt, was die Anwendung für mich wesentlich sympathischer macht. Steuerbar ist Gregarius über Tasten-Shortcuts, welche frei belegbar sind und sich somit auch sehr ähnlich einstellen lassen wie beim Google Reader, was ein deutliches Plus für die Umsteiger ist.

Beim Lesen der Artikel über die “magic key” werden diese dann per Ajax als gelesen markiert, was die Klickarbeit zum markieren erspart. Auf der “Home”-Seite werden standardmäßig die ungelesenen Artikel angezeigt. Sollten davon keine da sein werden die neusten Artikel eingeblendet. Wenn man die Liste der ungelesenen Artikel mit der magischen Taste (Bei mir “j”) liest, wird die Seitenansicht automatisch aktualisiert, wenn man unten angekommen ist.

Die Aktualisierung der Feeds kann einerseits über einen Klick auf den “Erneuern”-Button im oberen Menü erfolgen oder aber durch einen auf dem Webserver eingerichteten Cronjob. Ich mag dabei die Variante per Cronjob mit ausgeblendetem “Erneuern”-Button, da ich sonst viel zu oft versucht bin die Feeds neu laden zu lassen. Außerdem habe ich so keine Wartezeit beim Lesen, da die Feeds im Hintergrund schon geladen wurden und mir im Interface direkt angezeigt werden.

Standardmäßig sieht das System vor, dass die abonnierten Feeds für jeden im Internet lesbar sind, allerdings nur vom Administrator als gelesen markiert werden können. Diese Funktion gefällt mir persönlich gar nicht und somit ist Gregarius bei mir hinter einer HTTP-Authentication installiert, die jeden unbefugten Zugriff verhindert. Dabei ist dann negativ anzumerken, dass man die Admin-Authentifizierung nicht abschalten kann, was genau in einem solchen Aufbau doch sehr sinnvoll wäre.

Ansonsten beinhaltet Gregarius noch eine Suchfunktion, die in meinen bisher 1163 gespeicherten Artikeln sehr schnell die passenden Resultate findet. Hier wäre noch abzuwarten, wie das aussieht, wenn mehr Artikel gespeichert worden sind. Die Anzahl der gespeicherten Artikel kann man zwar mit einer automatischen Löschfunktion beschränken, welche ich aber für meine Zwecke deaktiviert habe, da ich gerne auch im Nachhinein (z.B. per Suche) in Artikeln Sachen nachlese. (Frei nach dem Prinzip “Man muss nicht alles wissen. Man muss nur wissen wo es steht.”)

Inzwischen ist ein ganzer Testtag vorbei, an dem ich zwischendurch immer wieder über die neusten Vorkommnisse aus der Blogosphäre und auch aus der realen Welt informiert wurde. Dabei kann ich nur zusammenfassend sagen, dass es sich wirklich lohnt Gregarius einmal auszuprobieren. Für mich ist er eine wirkliche Alternative zum Google Reader.

Durch einen Referrer in den Blogkommentaren darauf aufmerksam geworden (Danke Marcus!), habe ich gerade mal das Programm bzw. die Webapplikation “Feed on Feeds” getestet.

Was mich dazu bewegt hat ist, dass ich einerseits meine Feeds sehr gerne in einem Online-Feedreader lese, allerdings nicht so ganz glücklich damit bin, dass ich sie im Google Reader lese. (Ihr wisst schon: Datensammlung etc.)

Die Installation geht einfach von der Hand und ist für jemanden der oft mit Webapplikationen zu tun hat in wenigen Minuten incl. Datenbanken anlegen gegessen. Als Datenbank wird dabei auf eine MySQL Datenbank zurück gegriffen. Das Script selber benötigt PHP.

Nach der Installation habe ich mich am System angemeldet und meine OPML-Feedliste aus dem Google Reader importiert. Hier ist FoF mit einigen weniger wichtigen Feeds gescheitert, da diese entweder nicht erreichbar waren oder aber kaputtes XML lieferten. Nun gut, nach dem Importieren der Feeds, was sehr schnell von statten ging konnte ich mit Lesen los legen. Mit dem relativ spartanischen Design habe ich nicht wirklich Probleme, da ich – selbst als OSX-Nutzer – nicht viel Design brauche um glücklich zu sein.

Für das Lesen der Feeds gibt es Tasten-Shortcuts, die genau so bzw. nur wenig abweichend funktionieren, wie die im Google Reader. Allerdings ein sehr großes Manko an FoF ist, dass keiner meiner gelesenen Artikel als gelesen markiert wurde. Woher soll ich dann hinterher bei meiner doch relativ umfassenden Feed-Sammlung wissen, was ich schon gelesen habe?

Im Endeffekt habe ich mich dann doch wieder für die Löschung entschieden, da mir die Lösung nicht zusagte. Trotzdem werde ich das Projekt weiter beobachten und vielleicht später noch einmal testen, wenn sich das Projekt weiter entwickelt hat.

Für den Moment bleiben meine Feeds weiter beim Google Reader, der mich dann doch besser Verwöhnt was die Funktionen angeht als FoF.

Vielleicht finde ich aber demnächst noch besser funktionierende Lösungen für das Problem.

Seit heute ist der Titel meines Blogs auch in “Journal” geschrieben und der neuen URL angepasst. Dabei musste auch der viel zu lange und nervende Untertitel dran glauben. Das war allerdings erstmal die letzte große Änderung hier am Blog. Ich werde zwar an den Plugins noch ein wenig herumbasteln, aber das sind ja nur kleine Dinge.

Bis sich der neue Titel überall verbreitet hat wird es zwar noch eine Weile dauern, da Tante Google ja immer etwas langsamer als die Blogger ist, aber da er so bleibt bin ich zuversichtlich, dass auch bei Google die Umstellung bald verfügbar ist. ;)

knuttr2@knut.me