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Stöckchen: Häschen für den Weltfrieden

Vor ein paar Tagen hat mir das Spielkind ein Stöckchen zugeworfen, bei dem die Kreativität gefordert ist. Nachdem ich jetzt ja festgestellt habe, dass ich davon sogar auch ein wenig in mir schlummern habe möchte ich das Stöckchen heute auch abarbeiten.

Dabei geht es darum einen Hasen für den Weltfrieden zu zeichnen. Ich kann zwar nicht sagen, ob sich mein Hase für die helle Seite der Macht entscheiden wird aber immerhin habe ich etwas auf das Papier (Ja, ich habe wirklich auf Papier gemalt!!!) gebracht, was von den Testpersonen als Hase erkannt wurde. Naja besser gesagt als Hasenkopf…

Der Weltfrieden-Hase

So ich glaube das ist dann jetzt der Teil wo ich das Stöckchen weiter werfen sollte… Ich hoffe Cindy, Sari und Steffi nehmen es mir nicht übel wenn ich das Stöckchen an sie weiter werfe. (Ich hoffe mal, dass sie es noch nicht hatten…)

Stöckchen: Wie verbringt ihr eure Onlinezeit?

Heute hat mir das Spielkind ein Stöckchen zugeworfen, welches Ricarda auf seinen Weg durch die Bloglandschaft geschickt hat. Ricarda fragt darin wie wir unsere Onlinezeit verbringen und im weltweiten Netz machen. Dann werde ich mal versuchen zusammen zu fassen was ich in meiner (zu langen) Onlinezeit mache:

  • Feeds lesen – In meinem Feedreader tummeln sich momentan 103 Feeds, die gelesen werden wollen. Dabei kommen immer wieder neue hinzu wenn ich interessante Blogs oder andere Seiten mit Newsfeed entdecke, allerdings werden bei Inaktivität, gekürzten Feeds oder wenn sie uninteressant werden auch immer wieder Feeds aus dem Reader geworfen.
  • Recherchieren – Verbunden mit meiner Arbeit als Software- und Webentwickler suche ich auch sehr häufig nach neuen Informationen.
  • eMails bearbeiten – Durch 1000 – 2000 Mails, die im Monat durch mein Postfach gehen gibt es da genug zu lesen. Vieles davon sind zwar Statusmails, die ich nur kurz überfliege und dann weg schiebe aber trotzdem bleibt noch genug über.
  • Twittern – Nebenbei lese ich die Lebensgeschichte anderer gefasst in 140 Zeichen und schreibe meine eigene.
  • Server Administration – Sowohl in der Firma als auch privat gibt es etwas an Servern zu tun.
  • Software- und Webentwicklung – Genau wie bei den Servern beschäftige ich mich sowohl in der Firma als auch privat damit Software und Webseiten zu entwickeln.
  • Einkaufen – Da ich nicht so begeistert bin was Menschenmassen angeht kaufe ich recht gerne im Internet ein
  • Sonstiges – Nebenbei treibe ich mich dann noch in sozialen Netzwerken, Foren und anderen Dingen rum.

Weiterwerfen möchte ich das Stöckchen dann an Cindy, Nila und Sari!

Blogänderungen 2009-3

Und wieder habe ich eine kleine Änderung hier im Blog. Da langsam die Anzahl der Seiten hier zu viel für die obere Leiste wurde, habe ich dort die Anzeige auf wenige Seiten beschränkt. Der Rest der Seiten lässt sich jetzt rechts in der Sidebar finden. Unter anderem hat jetzt auch mein iUseThis_Profiler eine eigene Seite bekommen und ist nicht mehr darauf angewiesen, dass die User die einzelnen Posts finden. Nach und nach werden da dann auch andere Projekte wohl ihr Heim finden. Das sollte auch für Google besser sein die Informationen dann zusammen zu halten.

Nachtrag: Akismet ist jetzt zusammen mit dem Datenschutz-Hinweis von Meetinx wieder eingeschaltet. Damit sollte jetzt auch wieder weniger Spam hier ankommen. *sigh* Zusätzlich habe ich jetzt die Informationen, wo meine Profile im Netz zu finden sind auf eine separate Seite ausgelagert. Damit ist es im Impressum übersichtlicher und die Informationen sind leichter ersichtlich.

Deutsches Recht vs. Blogger

Scale of JusticeGerade habe ich einen Artikel von Sergej Müller gefunden, in dem er auf das Problemthema des Versendens von Userdaten an Fremdserver im deutschen Rechtsbereich eingeht. Darin listet er auf, welche Daten das standardmäßige Anti-Spam-Plugin “Akismet”, welches von WordPress mitgeliefert wird, an fremde Server weiter gibt. Nachdem ich diese Liste gelesen habe kann ich die Bedenken verstehen, die dabei aufkommen.

Als direkte Folge habe ich hier im Blog vorläufig Akismet ebenfalls deaktiviert und setze auch darauf, dass die Biene mir hilft nicht zu viel Spam zu bekommen. Eure Kommentare werden allerdings nicht gleich vollständig gelöscht, wie es die Biene als Standardeinstellung macht, sondern nur als Spam markiert. Ich bekomme also trotzdem weiter eine Info über die Kommentare und habe die Entscheidung selber, was im Endeffekt in der Tonne landet. Zusätzlich landen sowieso Kommentare mit mehreren Links zur Ansicht in der Moderation, wo ich sie vor der Freigabe lese und dann über sie urteile.

Das Thema Google Analytics habe ich hier ja schon behandelt und momentan sieht der Test der Software Piwik sehr viel versprechend aus, so dass ich wahrscheinlich ab 02/2009 auf die Analyse durch Analytics verzichten kann. Damit bleiben eure Daten auf einem Server direkt unter meiner Kontrolle.

Was ich allerdings in dem Zuge auch noch sehe ist, dass bei jeder Einbindung einer Grafik von einem externen Server ebenfalls die IP, welche laut akademie.de zumindest für Berliner Gerichte zu den Personenbezogenen Daten gehört, ebenfalls an einen fremden Server übertragen wird. Immerhin könnte der Administrator des Servers damit auch eine Analyse des Nutzungsverhaltens eines Users erstellen. Es ist ihm dann bekannt, welche Software der User verwendet, auf welchen Seiten (zumindest die, die seine Grafik verwenden) der User war etc.

Also wenn der Besuch auf einer Webseite absolut nicht dazu führen darf, dass ein fremder Server Kenntnis davon erlangt, welche IP (bzw. andere zugreifbare Daten) der Besucher hat, was bleibt dann vom Internet noch über? Viele kleine Inseln ohne jegliche Verbindung zu anderen Seiten? Interessant wäre es dazu mal eine verbindliche Antwort für ganz Deutschland zu erhalten, was aber wahrscheinlich nie passieren wird. Wer geht schon wegen einer weitergegebenen IP so weit, dass eine Entscheidung durch hohe Bundesgerichte für Klarheit sorgen? Außerdem stellt sich die Frage, was würden diese Gerichte entscheiden? Etwa, dass die IP nicht übermittelt werden darf. Dann haben wir spätestens 5 Tage später die gleiche Diskussion mit dem Useragent oder, oder, oder…

Aber alleine daran, dass ich gerade diesen Artikel schreibe und dabei schon über 500 Wörter verbraucht habe zeigt mir, dass es für einen Webseitenbetreiber oder auch Blogger in Deutschland nie sicher sein wird, dass er nicht in irgend ein kleines Loch tritt, in dem irgend ein Mensch darauf wartet ihm das Geld in Form einer Abmahnung aus der Tasche zu ziehen. Sei es durch einen Kommentar eines Besuchers, der gegen  - hier einen Paragraphen einsetzen – verstößt, eine fehlende Angabe im Impressum oder durch Daten, die zu irgend einem Zweck an einen anderen Server übermittelt werden – Diese Liste könnte man durchaus noch mit diversen Gerichtsurteilen und Abmahnungen, die ihrem Absender erfolg gebracht haben erweitern aber ich beende es hier, da ich sonst ein Buch daraus machen und dieses als Haupteinnahmequelle nutzen könnte. Man kann zwar versuchen sich dagegen so gut als möglich zu schützen aber die 100%ige Sicherheit wird man nicht erlangen – Oder habt Ihr das deutsche Recht auswendig gelernt und könnt es perfekt auslegen? (Falls ja, seid Ihr sicherlich ein guter Anwalt…)

So viel zu dem Thema von meiner Seite aus. Wenn Ihr dazu noch Anmerkungen habt, nehme ich sie gerne in der Kommentarfunktion entgegen… (Wenn Ihr mir wirklich eure Daten anvertrauen wollt… – Falls nicht ist es aber eh schon zu spät, da Ihr hier seid…)

:my2cents:

Schneeschieben in der digitalen Welt

Ich bin ja im Twitter schon länger am meckern, dass die Schneefälle auf WordPress-Blogs – so schön sie auch aussehen mögen – mich ziemlich stören. Der Grund dafür ist nicht etwa, dass sich etwas auf meinem Bildschirm bewegt sondern viel mehr die CPU-Last, die diese Javascripts erzeugen um den Schnee flüssig durch die Gegend fliegen zu lassen. Da das scheinbar einigen anderen auch so geht hier die Anleitung um es zu ändern:

Beim Firefox wird für die Anleitung das Plugin AdBlock(Plus) gebraucht. Der Opera hingegen bringt schon alles mit, was wir dazu brauchen.

Anfangen werde ich hier mit dem Opera: Zum deaktivieren des Plugins wird aus dem Menü “Extras” im Punkt “Weiteres” die Funktion “Blockierter Inhalt…” ausgewählt. In dem Dialog, der sich dadurch öffnet wird mittels des “Hinzufügen…”-Buttons eine neue Zeile angelegt und mit dem unten genannten Inhalt versorgt.

Für den Firefox stelle ich die Schrittfolge für AdBlock Plus vor. Allerdings sollte diese für AdBlock ähnlich sein. Hier wird das “Einstellungen”-Fenster für AdBlock Plus geöffnet. Dort wird mittels des “Filter hinzufügen…”-Buttons die neue Zeile erstellt und dann der folgende Inhalt eingetragen:

[note]Inhalt des Filters für Opera und Firefox:
http://*/plugins/let-it-snow* [/note]

Nach dem Eintragen sollte nach einem erneuten Laden der Seite kein Schnee mehr da sein und  sich die Lage der CPU entspannen.

knuttr2@knut.me