...ist in diesem Video recht schön erklärt:

Hier sollte man sich schon alleine an dem Punkt, wenn es um die 24/7 Anwesenheit von Sicherheitspersonal geht, fragen: "Hat mein Datacenter das auch?" – Und auch so ziemlich alle anderen Sicherungsmethoden, die hier eingesetzt werden habe ich in einem "normalen" Datacenter noch nicht gesehen. Zum Teil eher das Gegenteil.

Daten werden auf einzelnen Festplatten gespeichert, der Diebstahl einer einzelnen Festplatte resultiert in einem 100%igen Datenleck. Festplatten werden am Ende ihrer Haltbarkeit formatiert und weggeworfen – nicht wie im Video gezeigt in vielen tausend Einzelteilen sondern als komplette Festplatte. Redundante Anbindungen? In einigen "Datacenters" immer noch ein Witz.

Also ganz ehrlich: Bevor Ihr mich wieder fragt warum ich die Google Datacenter anderen vorziehe schaut euch das Video an und denkt einmal drüber nach was eigentlich in dem Datacenter eures Vertrauens passiert. Falls Ihr so überzeugt davon seid, dass gerade euer Server niemals solche Probleme bekommen wird: Wo liegen eure Daten? Auf der internen Festplatte? Alle?

Natürlich geht es bei den meisten Leuten, die das hier lesen mit Sicherheit nicht um Daten von so hoher Wichtigkeit, dass gleich die Welt untergehen wird wenn sie an die Öffentlichkeit gelangen aber sobald Ihr in einer Firma arbeitet, die Kundendaten nutzt lasst euch mal von den Zuständigen die Verträge für den CRM-Bereich zeigen. Ich wette Ihr werdet dort hohe Vertragsstrafen für "verlorene" Daten finden...